Vermisster Deilinger offenbar tot

Deilingen / Weilen u.d.R., 07.12.2011 von Klaus Irion

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Der 80-jährige Deilinger, der Mitte August von einem Spaziergang nicht mehr nach Hause gekommen war, ist wohl tot. Ein Waldbesitzer fand eine skelettierte Leichen unweit seines Heimatortes.

 Der Waldbesitzer war am vergangenen Donnerstag in einem, wie die Polizei mitteilte, „schwer zugänglichen Bergeinschnitt“ zwischen Deilingen und Weilen unter den Rinnen unterwegs, als er die Leiche entdeckte. Die Bergwacht „Obere Donau“ barg den Leichnam, anschließend wurde er zur Obduktion in die Tübinger Rechtsmedizin gebracht. Die Untersuchungen ergaben laut Polizei „keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden“. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei dem Toten um den vermissten Rentner aus Deilingen. Eine DNA-Analyse soll nun noch letzte Klarheit bringen.

Der unter Demenz leidende Rentner hatte am 13. August seine Wohnung verlassen, um spazieren zu gehen. Als er Stunden danach nicht zurückgekehrt war, meldeten ihn seine Angehörigen bei der Polizei als vermisst. Sofort begann eine groß angelegte Suchaktion von Feuerwehren und Rettungshundestaffeln in den Landkreisen Zollernalb und Tuttlingen – ohne Erfolg. Auch Wochen danach hatte die Polizei noch um Hinweise gebeten, doch der Gesuchte war spurlos verschwunden geblieben.

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