Neuer Stromgigant arbeitet
Albstadtwerke wollen reibungslose Versorgung sichern
Albstadt-Ebingen, 30.11.2011
Wie Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow bei der letzten Gemeinderatssitzung während der Haushaltsrede verlauten ließ, soll im Frühjahr 2012 ein zusätzlicher Transformator im Ebinger Umspannwerk in Betrieb genommen werden. Der 71-Tonnen-Koloss steht bereits auf dem für ihn vorgesehen Fundament auf dem hinteren Teil des Geländes.
Im Besitz der Albstadtwerke ist der „Trafo“ aus dem Baujahr 1974 bereits seit geraumer Zeit. Sein ursprünglicher Anschaffungszweck galt der Ersetzung des Transformators der Außenstelle in Staufenbühl, als dieser wegen technischer Probleme repariert werden musste. Nachdem dieser allerdings wieder funktionstüchtig war und an seiner alten Wirkungsstätte wieder in Betrieb genommen wurde, boten sich den Albstadtwerken verschiedene Verwendungsoptionen für den angeschafften Ersatztransformator. Letztendlich entschied man sich für dessen Installation. „Das ist auch finanziell die beste Lösung gewesen“, beteuert Martin Kurz, Asset-Manager der Albstadtwerke.
Auch für den Anbieter wird mit der Installation eine größere Versorgungssicherheit gewährleistet. Fällt ein Transformator aus, so wird die zu bewältigende Last auf die zwei verbliebenen Tranformatoren verteilt. Nach dem alten Modell hätte man das Risiko getragen, sich auf nur einen Transformator alleine zu verlassen, der den Strombedarf aller Haushalte hätte abdecken müssen.
Bis zur Inbetriebnahme ist aber noch einiges zu tun. Innerhalb des Umspannwerks müssen noch diverse Arbeiten vollzogen werden, um sich und dem Verbraucher eine sichere Stromversorgung bieten zu können
Versorgung mit Strom ist nun deutlich sicherer
Vorteil: Für den Anbieter als auch für den Verbraucher hat der neue Transformator den großen Vorteil, dass nun eine sicherere Stromversorgung gewährleistet sein wird. Bisher versorgen je ein Tranformator aus dem Umspannwerk und einer aus der Außenstelle Staufenbühl die Albstädter mit Strom. Die Versorgungsbereiche sind in zwei Sektoren aufgeteilt. Nun folgt eine Umstrukturierung der Netzaufteilung. Mit der Inbetriebnahme wird es zukünftig drei Sektoren geben.
Weniger Stromausfälle: Im Falle eines Stromausfalls, sprich wenn ein Sektor nicht mehr mit Strom versorgt werden kann, werden weniger Haushalte im Dunkeln liegen als zuvor. Das liegt daran, dass die Anzahl an Haushalten pro Sektor deutlich reduziert wird. Das Gebiet, das in den Versorgungsbereich des neuen Transformators fällt, wird voraussichtlich das Eyachtal sein.
