Feierlicher Vorgeschmack

Meßstetter Weihnachtsmarkt war Treffpunkt für Jung und Alt

Messstetten, 28.11.2011 von Peter Franke

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Der 23. Meßstetter Weihnachtsmarkt lockte zahlreiche Besucher an. Drei Tage lang konnte man sich am festlichen Flair und der Vielfalt erfreuen – eine perfekte Einstimmung auf die Feiertage.

Unter klarem Sternenhimmel wurde der Weihnachtsmarkt eröffnet. Auf dem Erwin-Gomeringer-Platz begrüßten der HGV-Vorsitzende Jörg Bandle und Bürgermeister Lothar Mennig die Gäste. Besonders stimmungsvoll wurde es am Samstagabend, als man sich ob der Enge an die Märkte in den großen Städten erinnert fühlte. Doch anders als dort begegnet man hier vielen Menschen, die man kennt, fühlt sich auf „seinem“ Markt zuhause. Mehr als zwanzig Teilnehmer gestalteten den Markt abwechslungsreich, wenngleich Angebote für das leibliche Wohl deutlich die Oberhand hatten. konnten Karussell fahren oder mit einer Kutsche fahren. Noch interessanter war für sie aber der Weihnachtsmann.

Für besonderes Flair sorgten der Auftritt des Kinder- und Jugendchors Tieringen mit Chorleiter Dieter Dürrschnabel und das Weihnachtsliederspielen des Musikverein Meßstetten unter der Leitung von Joachim Bock. Integriert ins Fest war eine Kindermodenschau.

Eingebettet in die Eröffnung des Marktes war eine Spendenübergabe des HGV an die Ortsgruppe des DRK. Jörg Bandle sagte, dass man der Bitte des DRK-Ortsgruppe gerne nachgekommen sei, sie bei der Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges für die Ersthelfergruppe zu unterstützen. Bruno Lachmann dankte für die noble Geste. Man werde nächstes Jahr ein Fahrzeug mit kompletter Ausrüstung anschaffen. Dadurch verspreche man sich einen Gewinn von drei bis fünf Minuten zum Einsatzort. Zwischen 160 und 180 Einsätze fahre die Ersthelfergruppe jährlich, so Lachmann. Er gab bekannt, dass auch die Stadt Meßstetten Unterstützung zugesagt habe und warb um weitere Spenden

Skibörse ist wetterabhängig: Großer Andrang blieb aus

Untrennbar: Zum Meßstetter Weihnachtsmarkt gehört die Skibörse des Skivereins. Offenbar rechnen viele nicht mit einem schneereichen Winter und so war der Start verhalten. Im Verlauf des Wochenendes steigerte sich das Kaufinteresse, erreichte aber nicht das Vorjahresniveau, so Vorsitzender Oliver Rentschler.

Das Angebot war beeindruckend, reichte von Wintersportbekleidung über sämtliche Skimarken und -schuhe bis hin zu Material für exotische Wintersportarten. Für jeden Geldbeutel war etwas dabei. Wer sich beraten lassen wollte, stieß auf hoch motivierte Helfer.

Neu war, dass man der Wilhelm-Busch-Schule Platz für den Verkauf von selbst gefertigten Weihnachtskränzen bot und sich der Altenhilfe-Förderverein präsentierte.

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