Straßberg, 14.10.2011

Nichts wird teurer

Preise bei Wasserzins und Hundesteuer bleiben stabil

Nichts wird teurer
Die Straßberger vernehmen es sicherlich mit großer Freude: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwochabend beschlossen, die Gebühren und Steuern auch im nächsten Jahr nicht zu erhöhen.

Es ist überall das gleiche Ritual. Bevor man sich an den Haushalt macht, wird überprüft, ob irgendwelche Löcher gestopft werden müssen. In Straßberg schaut’s aber gut aus. Der Geldbeutel wird geschont.

Obwohl viel Geld in die Sanierung der Wasserversorgung investiert wurde, sind für das Wasser weiterhin 1,85 Euro pro Kubikmeter zu zahlen. Da die gesplittete Abwassergebühr eingeführt wird, wurde an der bisherigen Gebühr – 2,40 Euro pro Kubikmeter – nichts verändert. Der Gesetzgeber hat vorgeschrieben, die Gebühr in einen Schmutz- und einen Niederschlagswasseranteil aufzuteilen. Die Schmutzwassergebühr berechnet sich wie bisher nach dem Frischwasserverbrauch; die Niederschlagswassergebühr aber dann nach der Größe der Dachflächen und der versiegelten Flächen.

Bei den Bestattungsgebühren ändert sich ebenfalls nichts. Laut Kämmerin Jutta Seßler beträgt der Kostendeckungsgrad 70 Prozent, der Abmangel rund 15 000 Euro. Die Urnenbeisetzungen haben stark zugenommen, informierte Bürgermeister-Stellvertreter Gerhard Teufel. Die Zahl stieg von fünf (2000) auf 21 im vergangenen Jahr. Er ging davon aus, dass schon 2013 neue Urnenstelen benötigt werden. Dann müsse die Gemeinde wieder neu kalkulieren.

Auch die Hundesteuer bleibt wie sie ist: Die Straßberger müssen weiterhin 72 Euro für ihren Vierbeiner zahlen, 144 Euro kommen für den zweiten hinzu. Kampfhunde kosten 750 Euro. Mit diesen Sätzen befindet sich die Gemeinde im Kreisdurchschnitt.

Zur Zeit sind in Straßberg 178 Hunde gemeldet. Kampfhunde gibt es bislang nicht. Die Einnahmen betragen rund 12 500 Euro. Mit dem Geld werden unter anderem die elf Hundetoiletten – zwei davon im Ortsteil Kaiseringen – finanziert. Laut Sitzungsvorlage hat die Gemeinde mit den Toiletten gute Erfahrungen gemacht. Je nach Standort befinden sich wöchentlich zwischen fünf und 15 Tüten in der Box. Es ist in nächster Zeit nicht vorgesehen, weitere Toiletten aufzustellen.

Nicht gerüttelt wird an den Hebesätzen. Mit 340 Prozentpunkten bei der Gewerbesteuer liegt Straßberg im Kreisdurchschnitt. „Dieses Jahr können wir wider Erwarten Mehreinnahmen von voraussichtlich 125 000 Euro verbuchen“, informierte Gerhard Teufel. Im Haushalt waren 75 000 Euro vorgesehen. Bei der Grundsteuer A beträgt der Hebesatz weiterhin 350 Prozent, bei der Grundsteuer B 340 Prozent.


Konzentriert und ergebnisorientiert

Weil sich der Schultes im sonnigen Süden erholt, leitete sein Stellvertreter Gerhard Teufel die Sitzung. In knapp einer Stunde war das recht üppige Programm abgearbeitet.

Gerhard Teufel hatte sich Manfred Bopp zum Vorbild genommen. Er führte – mit Unterstützung von Kämmerin Jutta Seßler – konzentriert und ergebnisorientiert durch die Tagesordnung.

Zur Einweihung des „neuen“ Wasserwerkes und der Hochbehälter am Sonntag, 30. Oktober, lud er die ganze Bevölkerung ein. Die Gartenfreunde übernehmen die Bewirtung

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