Die German Masters-Ergebnisse im Überblick: Knappe Entscheidungen in allen Disziplinen

Einer-Männer, 04.10.2011 von Reinhard Linder

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Mit mittelpräch-tigen Ergebnissen warteten die Männer auf. Seit Jahren fechten David Schnabel (RV Adler Soden) und Florian Blab (RV Ailingen) einen Zweikampf aus, der sie auf der Jagd nach dem entscheidenden Zehntel zu immer mehr Höchstschwierigkeiten (beide über 210 Punkte) und einem ungeheuren Tempo treibt. In beiden Durchgängen ließen sie Federn. Den ersten Lauf entschied der fünffache Weltmeister Schnabel knapp mit 194,44 Punkten für sich, am Abend triumphierte sein Widersacher mit 195,66 Zählern.

Zweier-Frauen. Die amtierenden Weltmeisterinnen Jasmin Soika/Katharina Wurster vom SV Mergelstetten waren das Maß aller Dinge. Sie gewannen den Vorlauf (149,67) und das Finale und verfehlten mit 156,41 Punkten den bestehenden Weltrekord nur um 13 Hundertstel. Diesen haben vor zwei Wochen Kathrin Schultheis/Sandra Sprinkmeier (RV Mainz-Ebersbach) aufgestellt, die in der Witthau-Halle die Plätze drei und zwei belegten. „Das wird eine interessante WM“, meinte Wurster, „wir haben noch Luft nach oben.“ Zweier-Mixed. Sie kamen, sahen und siegten. Die Geschwister Benedikt und Luisa Bassmann (SV Mergelstetten) haben in ihrem ersten Jahr bei den Aktiven alle drei German-Masters gewonnen. In Haigerloch verfehlten sie nur knapp ihren eigenen Weltrekord und verwiesen Oliver und Daniel Gronbach (RSV Unterweisach) auf den zweiten Platz. „Es ist der Wahnsinn, im ersten Jahr gleich zur WM zu fahren und auch noch als Favorit bezeichnet zu werden. Das ist für uns keine einfache Situation“, sagte Benedikt Bassmann.

Vierer-Frauen. Erstmals wurde in diesem Jahr die WM-Qualifikation der Frauen im Rahmen der German Masters ausgetragen und der Wettbewerb durch die Choreographie reichen Darbietungen aufgewertet. In einem spannenden Finale setzte sich das amtierende Weltmeister-Quartett des RSV Steinhöring vor Denkendorf und Worms durch. „Wir hatten einen Patzer drin, sonst wäre es nicht so eng geworden“, erklärte Katharina Gülich, welche mit ihren drei Mitstreiterinnen den WM-Titel in Japan natürlich verteidigen möchte

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