Oldtimer und „Schauflakucha“: Mischung kommt an

Schützenverein lockt die Massen aufs „Hardt“ – Über 150 historische Fahrzeuge zu sehen

Nusplingen, 04.10.2011 von Katja Weiger-Schick

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Das Herbstfest des Schützenvereins ist in der Region längst kein Geheimtipp mehr: Hunderte von Besuchern fanden am Sonntag den Weg auf die idyllisch gelegenen Harthöfe.

Das ganze „Hardt“ schien auf den Beinen zu sein. Wer nicht half, schaute auf eine „Rote“ oder eine Tasse Kaffee mit Kirbekuchen vorbei. Rund 50 Helfer hatte der Schützenverein im Einsatz. Vereinsvorsitzender Hans Heinemann freute sich über diese Solidarität: „Es ist einfach schön, wie hier alle zusammenhalten.“

Dieser Gemeinschaftssinn war dringend nötig, um den Ansturm der vielen hundert Besucher bewältigen zu können. Der herrliche Altweitersommer-Sonntag hatte nicht nur Wanderer, Radler oder Walker aufs Hart gelockt, sondern auch die Fans von Motoren und Maschinen. Rund 150 prachtvoll restaurierte und bekränzte Eicher- oder Wahl-Traktoren, historische Motorräder, Motorroller oder schicke Oldtimer mit blitzendem Chrom zogen die Blicke auf sich – und mitunter auch die Nasen der Besucher an. Denn überall hing der dezente Duft von Benzin oder Zwei-Takt-Mischung in der Luft. Auch die landtechnischen Vorführungen stießen auf reges Interesse. Vor allem die jungen Besucher staunten, wie in früheren Jahrzehnten in der Landwirtschaft gearbeitet worden war.

Die Verantwortlichen des Schützenvereins hatten die vierte Auflage ihrer Veranstaltung wieder höchst liebevoll vorbereitet: Es war ein Fest für die ganze Familie. Die Kinder buken Stockbrot und frische Waffeln am Feuer, es gab einen Streichelzoo mit Hasen, Schafen und einem kleinen Esel. Zudem bekamen zwei Kälbchen beim Fest ganz feierlich in einem Wettbewerb ihre Namen. Im Schützenhaus weihte Manuela Huber die junge Besuchern in die Patchwork-Kunst ein und zeigte den Großen einen Auszug aus ihren aufwendig gestalteten Arbeiten.

Das Kulinarische kam beim Schützen-Herbstfest nicht zu kurz. Hans Heinemann, seine Frau Rosmarie und ihre Helfer buken frisches Bauernbrot, „Schauflakucha“ mit Speck oder Äpfeln sowie frische Spitzwecken für die vielen Gäste, die es sich sichtlich gern schmecken ließen und dabei die warmen Sonnenstrahlen genossen

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