Vaccaro spielte bei der TSG vor

LINKSAUSSEN

30.09.2011 von Marcel Schlegel

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Nurullah Güven dürfte für die TSG Balingen morgen im Spiel beim Oberliga-Primus VfR Mannheim wieder auflaufen. Die Rotsperre, die sich der Abwehrspieler gegen den Kehler FV eingehandelt hatte, ist abgelaufen. Und damit ist Karsten Maier erneut bei seinem alten Luxusproblem: Zuletzt ließ er in der Innenverteidigung Fabian Fecker und Kai Mundt ran, nun kehrt neben Güven auch Kapitän Manuel Pflumm wieder zurück. Der Balinger Trainer lässt sich nicht in die Karten schauen. „Da müssen wir mal abwarten, was passiert“, erklärt Maier und grinst: „Die letzten Trainingseindrücke zählen.“

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Der Transfer von Angelo Vaccaro hat sich für den Oberligisten SSV Reutlingen bislang gelohnt. Im ersten Pflichtspiel erzielte der Ex-Profi gegen Kehl zwei Tore (3:0). Wie bekannt wurde, hatte sich der Mössinger, 24 Zweitliga-Einsätze, auch in Balingen vorgestellt: sich und seine Gehaltsvorstellungen. Die solide wirtschaftenden Kreisstädter lehnten ab. Sportlich, so hieß es aus dem TSG-Umfeld, wäre der 29-jährige Stürmer interessant gewesen, doch allein deshalb wollten die Verantwortlichen das übliche Gehaltsgefüge nicht sprengen und erst recht nicht vom Konzept abweichen, auf junge Spieler aus der Region zu bauen.

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Der 1:0-Heimsieg im Derby gegen den FC 08 Villingen vorige Woche hat einige Trends im Balinger Spiel bestätigt. Denn erst danach gefragt, sieht eine große Anzahl an gegnerischen Coaches die Stärken der TSG in derer defensiven Kompaktheit – und in ihrer Torgefahr bei Standards. Im Prestigeduell mit Villingen agierten die Rot-Schwarzen vor heimischer Kulisse lange Zeit erstaunlich defensiv, um kurz vor Schluss durch den stark aufspielenden Innenverteidiger Fabian Fecker zum Siegtreffer zu gelangen. Und dieser fiel im Anschluss an eine Standardsitua-?tion, eine kurz ausgeführte Ecke.

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Feckers Kopfballtreffer in der 85. Minute zeigte ferner: Gerade in der Schlussphase haben die Balinger bisher ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, Partien zu entscheiden. Sieben ihrer nun 16 Tore erzielten die Maier-Jungs zwischen der 81. Minute und dem Ende, elf Treffer machten die Balinger in Hälfte zwei. Mit je drei Toren führen Kapitän Manuel Pflumm und Kevin Keller die TSG-interne Torjägerliste an. Alexander Jauß und Lukas Foelsch trafen je zweimal, die übrigen Balinger Treffer erzielten Tonny Madegwa, Andreas Kohle, Felice Dilucia, Turan Sahin, Marc Buchstor und eben Fecker (je 1).

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