Nicht nur die Teilnehmer kamen beim zweiten Sparkasse Trans Zollernalb bei Bilderbuch-Wetter voll auf ihre Kosten. Das dreitägige Mountainbike-Rennen über Feld, Wald und Wiese im Zollernalbkreis begeisterte Sportler und Zuschauer gleichermaßen

Zollernalbkreis, 28.09.2011

„Es macht ungeheuer Spaß“

Mountainbike: Sparkasse Trans Zollernalb erneut ein Riesenerfolg

„Es macht ungeheuer Spaß“
Ausschließlich positive Reaktionen hat die zweite Ausgabe des Sparkasse Trans Zollernalb erfahren. Sportler und Zuschauer waren von dem dreitägigen Mountainbike-Rennen gleichermaßen begeistert.

So gut habe er nachts noch nie geschlafen während einer Veranstaltung, für die er verantwortlich sei, verriet Cheforganisator Stephan Salscheider von Skyder Sportpromotion und bedankte sich bei seinem Team, „das gearbeitet hat wie die Brunnenputzer“. Es seien lediglich ein paar Mini-Probleme aufgetaucht, die sich beim nächsten Mal beseitigen ließen: „Unser Anspruch ist es, von Jahr zu Jahr besser zu werden.“

Dass die Organisation perfekt funktioniert habe, war die einhellige Meinung aller Teilnehmer, angefangen von den Profis bis zu den Hobbyfahrern. „Besser kann man das nicht machen“, war beispielsweise die Meinung des Marathon-Weltmeisters Alban Lakata aus Österreich, dem früheren Schweizer Straßenrad-Profi Alexandre Moos kam ein „phantastisch“ über die Lippen, der Meßstetter Hobbyradler Egon Sternkopf war positiv überrascht von der Freundlichkeit aller Helfer.

Genau diesen, also der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehrabteilungen in den Durchgangsorten, dem DRK und dem THW zollte Silke Schwenk vom Mitveranstalter Wirtschaftsfördergesellschaft des Zollernalbkreises ein großes Lob. Sie alle hätten zum Wohle der Region mitgearbeitet und ihren Teil dazu beigetragen, das Image des Zollernalbkreises weiter zu verbessern. „Für uns ist der Sparkasse Trans-Zollernalb eine Impulsveranstaltung“, sagte die WFG-Geschäftsführerin. Die vielen Teilnehmer aus der Ferne würden als Multiplikatoren fungieren. Zudem stoße es auf eine riesige Presseresonanz, mit Anzeigenkampagnen wäre ein ähnlicher Effekt kaum zu erzielen. Darüber hinaus trage die Veranstaltung auch dazu bei, die Verbundenheit der Einwohner mit ihrer Heimat zu stärken: „So mancher sieht erst während des Rennens, wie herrlich unsere Landschaft ist.“

Positiv überrascht war Chef-Organisator Stephan Salscheider von den Zuschauerzahlen, „wobei wir natürlich großes Glück mit dem Wetter hatten“. In Balingen und Hechingen habe er den Eindruck gehabt, dass es bei den Abschlusspartys noch mehr als im Vorjahr gewesen seien. Ausgerechnet in Albstadt sei die Resonanz nicht wie erwartet gewesen, was an der frühen Zielankunft gelegen haben könnte: „Da war das Zeitintervall vom Rennen bis zum Konzert doch etwas lange. Da werden wir uns etwas einfallen lassen.“

Während die einheimischen Hobby-Pedaleure vom Albstadt-Bike-Marathon her große Menschentrauben an der Strecke gewöhnt sind, waren sie für viele Profis ein Novum. „Ein Mountainbike-Marathon lockt normalerweise keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Da sind wir Fahrer unter uns“, war Lakata hoch erfreut „über die Anfeuerungsrufe an jeder Steigung.“ Und sein Teamgefährte, der Gesamtsieger Robert Mennen, konnte nur staunen: „So etwas habe ich bei einem Etappenrennen noch nie erlebt.“

Für Lakata haben die Macher des Trans Zollernalb ein neues Kapitel in der Mountainbike-Sportgeschichte aufgeschlagen, das er für zukunftweisend hält: Weg von einer mit schwierigen technischen Passagen gespickten Strecke und hin zu einem Hochgeschwindigkeitskurs, bei dem alleine das Tempo und die Teamtaktik zähle: „Da geht es um Sekundenbruchteile.“ Die Zwischensprintwertungen mit ihren Bonussekunden könnten den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben, die Taktik nähere sich immer mehr der aus dem Straßenrennsport bekannten an: „Dieses Jahr waren wir zu zweit und wir haben den Sieg geholt. Vor einem Jahr bin ich alleine angetreten und hatte keine Chance.“ Wegen ihm könne es mehr solche Etappenrennen geben: „Für uns ist das unheimlich spannend und es macht ungeheuer Spaß.“

Stürze glimpflich verlaufen

Gegenüber dem Vorjahr ist die Streckenführung leicht modifiziert. Fast unverändert geblieben ist die Länge mit 220 Kilometern und auch am Schwierigkeitsgrad hat sich nichts geändert. „Für die Hobbyfahrer stellen manche Passagen eine Herausforderung dar, die sie aber bewältigen können“, so Organisator Stephan Salscheider. Natürlich habe es ein paar Stürze gegeben, aber nur eine Teilnehmerin sei ins Krankenhaus eingeliefert und nach kurzer Zeit wieder entlassen worden. Bei mehr als 500 Startern war also nichts Schlimmes passiert

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