Edith Koschwitz zieht nach der Albstädter Gesundheitsmesse eine positive Bilanz.Foto: stu
Edith Koschwitz zieht nach der Albstädter Gesundheitsmesse eine positive Bilanz.Foto: stu

Albstadt-Ebingen, 21.09.2011

Blick richtet sich auf 2012

Nach der Gesina ist vor der Gesina – Die Messemacher ziehen Bilanz

Blick richtet sich auf 2012
Die Albstädter Gesundheitstage lockten rund 4000 Besucher in die Messehallen. Die Bilanz von Edith Koschwitz und ihrem Team fällt „durchweg positiv“ aus. Zudem haben die Messemacher bereits 2012 im Visier.

Basis der Veranstaltung ist ehrenamtliches Engagement. Nur mit einem Team, das bereit ist, an allen Ecken und Enden mit anzupacken, lässt sich eine solche Messe stemmen. Alle Beteiligten haben sich erneut nach Kräften eingebracht. Die Mühe hat sich gelohnt. „Es ist alles in allem super gelaufen,“ sagt Edith Koschwitz, „nur mit dem Wetter hatten wir am Sonntag Pech. Das hat nicht so richtig mitgespielt. Gerade mit Blick auf den Regionalmarkt und das Programm im Freien hätten wir uns trockenes Wetter gewünscht.“

Der Regen hat den Erfolg allerdings nicht geschmälert. Insgesamt habe sie viele positive Rückmeldungen bekommen. Mit rund 4000 Besuchern ist es auf jeden Fall gelungen, die Vorjahreszahl – 2010 waren es rund 3000 – zu toppen. „Damit haben sich unsere Hoffnungen in dieser Hinsicht erfüllt.“

Die Vorträge waren sehr gut besucht und auch von den Ausstellern habe sie nur Positives gehört, sagt Edith Koschwitz. Sie seien „hoch zufrieden“. Einige, auch „Neulinge“, hätten schon jetzt ihr Interesse bekundet, nächstes Jahr mit dabei zu sein. „Wir haben sogar bereits acht Anmeldungen für das nächste Jahr erhalten.“ Dem Albstädter Messepublikum zollen die Aussteller im übrigen ein großes Lob. Man habe ihr von allen Seiten bescheinigt, so Edith Koschwitz, dass die Besucher ein intensives Interesse an den Gesundheitsthemen gezeigt und die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, in umfangreichem Maße genutzt hätten.

Auch Gutes kann immer noch besser werden: Vor diesem Hintergrund müsse man sich Gedanken in punkto Schlossbergturnhalle machen, nennt Edith Koschwitz einen einzigen verbesserungswürdigen Punkt. „Wir müssen sehen, ob es nicht Möglichkeiten gibt, diese Halle besser anzubinden.“

Zwar hat die „Lagebesprechung“ des Gesina-Organisationsteams noch nicht stattgefunden. Das wird erst nächste Woche der Fall sein. Dennoch haben die Gesina-Macher bereits das nächste Jahr im Blick, denn „nach der Gesina ist vor der Gesina“. Die Weichenstellungen für die Zukunft stehen in den kommenden Monaten an. Als Termin für die vierten Albstädter Gesundheitstage wird das Wochenende nach dem 3. Oktober 2012 anvisiert. Die Erfahrungen der diesjährigen Messe haben gezeigt, dass besonders Bewegungsangebote, wie etwa Zumba, sehr gut angekommen seien. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass man diesen Bereich nächstes Mal ausbauen könnte,“ sagt Edith Koschwitz. Ebenso sei alles, was mit Ernährung zu tun hat, auf großes Interesse gestoßen.


Aus einem LOS-Projekt entstanden: „Gesina“ bringt Gesundheitsakteure zusammen

Die Abkürzung „Gesina“ steht für „Gesund in Albstadt“. Die Veranstaltung ist aus einem LOS-Projekt heraus entstanden. Bereits die erste Gesundheitswoche 2009 fand so großen Anklang, dass sich spontan ein „Kompetenzteam“ bildete, um auch 2010 eine ähnliche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Konzentriert auf ein Wochenende und auf zwei Standorte, erwies sich die Gesina erneut als Publikumsmagnet.

Ideengeberin: Die qualitativ hohe Gesundheitsversorgung ist ein Standortfaktor. Als Quartiermanagerin hat Edith Koschwitz dies erkannt und zusammen mit in der Stadt ansässigen Gesundheitsakteuren ein Gesundheitsnetzwerk gebildet.

Wachstumspotenzial: Bei der dritten Auflage am vergangenen Wochenende präsentierten sich 78 Aussteller in den beiden Messehallen, am Sonntag kamen beim Regionalmarkt noch einige dazu. Das Gesundheitsthema ist bewusst weit gefasst: Naturheilkunde und alternative Therapien sollen ebenso eine Plattform erhalten wie schulmedizinische Themen.

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