Erster Arbeitstag für 53 Lehrer
In der Straßberger Schmeienhalle den Amtseid geleistet – Beruf bietet Riesenchancen
Straßberg, 10.09.2011 von Volker Schweizer
Dass trotz zurückgehender Geburtenzahl so viele neue Lehrer eingestellt wurden, freute Schulamtsdirektor Gernot Schultheiß. Er forderte die jungen Kollegen auf, sich ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein. Der Lehrerberuf sei wichtig und fördernd, aber auch schön. „Und es gibt Riesenchancen in der beruflichen Entwicklung.“
Gerne vernahm Bürgermeister Manfred Bopp in der Begrüßung, dass durch die Neustrukturierung der Schulverwaltung Straßberg am Puls der Zeit liege. Bopp pries die Vorzüge seiner Gemeinde und stellte besonders die „gute Infrastruktur“ heraus. Dass man die Hauptschule nach Winterlingen abgegeben habe, sei eine gute Entscheidung gewesen. In der modernisierten Schlossgartenschule in Straßberg werden im neuen Schuljahr 85 Jungen und Mädchen unterrichtet.
Personalratsvorsitzender Thomas Wagner machte den neuen Lehrern Mut: „Sie finden überall gute Schulverhältnisse und nette Kollegen vor.“ Dass man zum Beispiel Anträge auf familienfreundliche Stundenpläne stellen kann, darüber informierte die Beauftragte für Chancengleichheit, Ursula Breitruck. Die Schwerbehindertenvertreterin Hilde Boeker stellte ihre Arbeit ebenfalls vor.
Die Eckpunkte für die Gemeinschaftsschule liegen wohl im Herbst vor, informierte der stellvertretende Schulamtsleiter Willi Lutz. Wenn behinderte und nichtbehinderte Kinder gleichzeitig unterrichtet werden, müsse, so der Bereichsexperte für Sonderschulen, Johann Klingler, die Kultur des Unterrichtes den neuen Gegebenheiten angepasst werden.
Rund 25?700 Jungen und Mädchen drücken in den Kreisen Zollernalb und Sigmaringen die Schulbank
1570 Kinder werden in den nächsten Tagen im Zollernalbkreis eingeschult. Damit drücken im Schuljahr 2011/12 15 085 Schüler die Schulbank, das sind 404 Schüler weniger im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen teilen sich wie folgt auf: Grundschulen: 6709, Werkrealschulen und Hauptschulen: 3298, Realschulen: 4502, Sonderschulen: 576. Im Landkreis Sigmaringen beginnt für 1198 Jungen und Mädchen der Ernst des Lebens. Im nächsten Schuljahr werden insgesamt 10 626 Schüler unterrichtet.
1773 Kinder im Zollernalbkreis haben vor den Sommerferien die Grundschule an weiterführende Schulen verlassen. Davon besuchen im Schuljahr 2011/2012 538 Schüler die Werkrealschulen beziehungsweise Hauptschulen, 643 die Realschulen und 588 die Gymnasien. Die Übergangsquote an die Werkrealschulen beziehungsweise Hauptschulen sank im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht um 0,7 Prozent, die Übergangsquote an die Realschulen stieg dagegen um 0,9 Prozent, die Quote an die Gymnasien ist fast gleich geblieben (-0,1 Prozent).
Im Landkreis Sigmaringen wurden 1405 Viertklässler verabschiedet. Davon besuchen künftig 360 Schüler die Werkrealschulen beziehungsweise Hauptschulen, 443 die Realschulen und 557 die Gymnasien. Die Übergangsquote an die Werkrealschulen beziehungsweise Hauptschulen ging im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent zurück, die Übergangsquote an die Realschulen sank um 4,6 Prozent, die Quote an die Gymnasien stieg um 4,3 Prozent deutlich an.
Unterrichtet werden die rund 25 700 Schüler in beiden Landkreisen von 2500 Lehrkräften an 131 öffentlichen Schulen und sieben Privatschulen
