Im Gänsemarsch auf dem Muliweg

Rund 200 Wanderer genießen die Schönheit der Natur bei der letzten ZAK-Sommerwanderung

Albstadt-Ebingen, 31.08.2011 von Holger Much

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Ein schöneres Finale hätte man sich nicht vorstellen können: Bei wunderbarem Wanderwetter genossen bei der letzten ZAK-Sommerwanderung rund 200 Wanderer die Schönheiten des „Felsenmeersteiges“

War es nicht erst gestern, als wir uns zur ersten ZAK-Sommerwanderung diesen Jahres auf dem Parkplatz „Setze“ zur Erkundung des „Schlossfelsenpfades“ getroffen haben? Doch schon sind erneut sechs spannende Touren rund um Albstadt und um Albstadts neue Premiumwanderwege Geschichte. Diesen Montag starteten rund 200 Wanderer unter der Führung von Helga Reinauer, Heinz Leibold und Josef Peter Koller vom Lautlinger Albverein ein letztes Mal. Vom Treffpunkt bei der Festhalle aus wartete gleich die erste Herausforderung: die vielköpfige Gruppe erklomm eine Hangwiese, um danach einen herrlichen Blick über Lautlingen mit seinem von diesem Standpunkt aus dominanten Viadukt zu genießen, während sich im Rücken der Heersberg auftürmte.

Weiter ging's durch steile Wälder und vorbei am ehemaligen Standort der Burg Neuen Tierberg. Am Muliweg, dessen Name an die in der Umgegend stationierte 4. Gebirgsjägerdivision oder „Enzian-Division“ erinnert, deren Soldaten mit ihren Lasttieren fast täglich diesen Aufstieg auf die Alb benutzen mussten, teilte sich die Gruppe. Während ein kleines Grüppchen einen etwas gemütlicheren Weg wählte, entschied sich der Großteil der Wanderer mutig, dem Muliweg zu folgen, der sich steil und schmal den hohen Berghang hinaufwindet. Wunderbare Anblicke von Bäumen, die ihre Wurzeln krallengleich in mächtige Felsbrocken schlagen, entschädigten für die Mühen. Und oben angekommen, belohnte erneut ein prachtvoller Blick über Lautlingen. Einen solchen gab's dann noch einige Male beim Weg entlang des Traufs zu genießen. Steil wie der Aufstieg war auch der Abstieg, und bei der Margrethausener Kneippstelle konnte man noch einmal verschnaufen, ehe es an den wilden Ufern der Eyach zurück zum Ausgangspunkt ging.

Dort wartete nicht nur das vom freundlichen Team des Kultur- und Verkehrsamtes vorbereitete Vesper, auch die Erfrischungen unserer Sponsoren, Imnauer Mineralquellen, Stingel Fruchtsäfte aus Weilstetten sowie der Rosenfelder Lehner-Brauerei, taten gerade bei dieser Wanderung gute Dienste in ausgetrockneten Kehlen.

„Das ist so toll“, schwärmte eine Teilnehmerin aus Frommern, die das erste Mal dabei war und bat: „Das müssen Sie unbedingt wieder machen“. Darin sind sich wohl die meisten einig, und so war diese Wanderung zwar die letzte dieses Jahres, aber gewiss nicht die letzte überhaupt.

Weitere Foto-Impressionen unserer ZAK-Wanderungen finden Sie im Internet unter www.zak.de. Diesen Samstag werden wir mit einer Sonderseite einen Rückblick über die sechs Sommertouren rund um Albstadt in Wort und Bild erinnern. Bis zum nächsten Jahr...

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