„Sturm“ aufs Rathaus zum Auftakt
Winterlinger Ferienspiele haben begonnen – Schatzsuche und Prinzessinnenzauber
Winterlingen, 30.08.2011 von Volker Schweizer
Wieder legt sich die Gemeinwesenorientierte Jugendhilfe mächtig ins Zeug, um den Jungen und Mädchen eine Vielzahl von Aktivitäten bieten zu können. Der Leiter des Jugendtreffs, Martin Bregenzer, wird dabei von 16 Betreuern unterstützt.
In der Grund-, Haupt- und Werkrealschule heißt das Motto „Sonne, Strand und mehr ...“. Bei leckeren Cocktails geht es in die Südsee und dort auf eine actionreiche Schatzsuche. Bei der „Reise in die Wildnis Australiens“, ebenfalls in der Winterlinger Schule, beschäftigen sich die Teilnehmer mit dem Leben der Ureinwohner Australiens und basteln gemeinsam das Musikinstrument Didgeridoo.
Viel zu erforschen und zu entdecken gibt es bei „Natur pur“ in der Begegnungsstätte in der Gerhardstraße. „Ritterspiele und Prinzessinnenzauber“ lautet das Motto in der Grundschule in Benzingen. In der Grundschule in Harthausen geht es auf eine „Zeitreise ins Mittelalter mit wilden Pferden, schönen Burgfräulein und tapferen Rittern“.
Zum Auftakt trafen sich alle Teilnehmer aus Winterlingen, Benzingen und Harthausen in der Festhalle, um gemeinsam das Rathaus anzusteuern. Empfangen wurde die quirlige Schar nicht vom Bürgermeister. Zusammen mit einer größeren Delegation stattete Michael Maier bis gestern dem Erntedankfest in der polnischen Partnergemeinde Izbica einen Besuch ab.
Den Kindern war's egal, schließlich hatte auch Bauamtsleiter Frank Maier schokoladige Überraschungen parat. Sie trällerten zusammen mit Jugendpfleger Martin Bregenzer lautstark das „Winterlinger Ferienspiellied“ nach der Melodie von „Meine Tante aus Marokko“. In den acht Strophen wurden einige Programmpunkte dieser Woche besungen.
Frank Maier zeigte sich beim „Hallo“ überrascht über die große Zahl an Kindern und Helfern. Er wünschte allen viel Spaß und schönes Wetter. Bevor sich alle über das süße Geschenk der Gemeinde hermachten, mahnte Maier: „Ihr dürft Spaß machen, aber keinen Mist“.
Nach dem „Sturm“ aufs Rathaus ging es in den benachbarten Wilhelm-Keinath-Park. Dort verkürzte man sich mit lustigen Spielen die Zeit bis zum Mittagessen.
