Andrang beim Standortfest

Attraktionen in der Zollernalbkaserne – Engelmann: Vor Herbst keine Entscheidung über Erhalt

Messstetten, 11.07.2011 von Peter Franke

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Obwohl die Besucherzahl in die Tausende ging, wirkte das Standortfest in der Zollernalbkaserne fast familiär: Man hatte die vielen Attraktionen „dezentral“ über das ganze Kasernengelände verteilt.

Die langen Wege nahmen die Besucher bis in den Nachmittag hinein in Kauf, dann aber bereiteten Regenschauer dem bunten Treiben ein abruptes Ende. Bis dahin war allerhand geboten. Begonnen hatte es mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Festplatz unter freiem Himmel, gemeinsam gehalten vom evangelischen Standortpfarrer Ingo Schurig und seinem katholischen Pendant Andreas Vogelmaier. Schurig trug seine Predigt zum Thema „Der Engel des Lächelns“ komplett in Gedichtform vor. Unter der Leitung von Thomas Kiesinger musizierte der Posaunenchor Meßstetten.

Oberstleutnant Volker Engelmann, 1. Vorsitzender des Kuratoriums Berghaus Geißbühl, begrüßte die Gäste. Er dankte für die vielfache Unterstützung bei der Organisation des Festes, für die Oberstleutnant Wolfgang Schwörer hauptverantwortlich war. Zum traditionellen, mühelosen Fassanstich traten er, Bürgermeister Lothar Mennig und der ehrenamtliche Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft in Baden-Württemberg (EAS), Gerd Fiess, an. Es spielte der Musikverein Irndorf. Später traten auch der Kinderchor Tieringen und der Musikverein Schwenningen auf.

Interessante Vorführungen oder Besichtigungsmöglichkeiten, fast 40 an der Zahl, beispielsweise die Motorradvorführung der Feldjäger oder deren Hundeschau, machten den Tag attraktiv. Ebenso neugierig konnten kleine und große Gäste Blicke in verschiedene Fahrzeuge werfen und manche sogar in Aktion erleben. Eindrücklich waren die Vorführungen der Feuerwehr und auch der Start der Hubschrauber, der wegen der hereinziehenden Gewitterfront allerdings etwas früher stattfand.

Immer wieder tauchte auf dem Fest die Frage nach dem Erhalt des Standortes auf, nachdem jüngst wieder Gerüchte die Runde machten. Oberstleutnant Volker Engelmann, er ist Standortältester, erklärte, dass es bis zum Herbst für keinen Standort in Deutschland eine endgültige Entscheidung gibt, auch nicht für Meßstetten

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