Bruno Mars

Stuttgart, 10.03.2011

Mars spricht mit Mond

"Dieses Lied zu schreiben, hat mich sehr viel Zeit und Kraft gekostet", meint Bruno Mars, bevor die ersten Klänge zu "Grenade" erklingen. Seine zweite Single hat unter anderem in Deutschland und den USA die Top-Position eingenommen. Kein Wunder, ist es doch eines dieser Lieder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen ­ und es handelt wie so oft von einer unglücklichen Liebe.

Aber keine Sorge, der Hawaiianer versinkt bei seinem Stuttgarter Gastspiel im LKA /Longhorn nicht in Melancholie. Im Gegenteil. Im Herbst noch als Support für seinen Label-Kollegen Travie McCoy in Deutschland auf Tour, war er nun in eigener Sache unterwegs. Seit seiner musikalischen Liebeserklärung "Just the way you are" kennt das Bruno-Mars-Fieber keine  Grenzen mehr. Nummer eins, nicht nur in den USA.

So seicht wie auf der Platte kommt der Schmusefetzen live nicht daher. Bei seinem gut 75-minütigen Auftritt zeigt sich der amerikanische Künstler überraschend vielseitig. Da wird gerockt, popig gesäuselt und chillig zum Reggae-Rhythmus gewippt ­ oder auch mal gerappt und funkige Töne angeschlagen.

Der junge R'n'B-Musiker hat aber seine Songwriter-Fähigkeiten schon vor seinem Debüt-Album unter Beweis gestellt. Für B.o.B. hatte er "Nothin' on You" geschrieben und den R'n'B-Gesang beigesteuert: sein erster Nummer-Eins-Hit in den USA und ein mächtiger Vorbote für den Grammy, den der 25-Jährige für "Just the way you are" einheimste.

Der Sturm auf die Karten in Stuttgart war derart groß, dass auch das Verlegen des Konzerts in eine größere Halle nicht viel brachte: ausverkauft, seit vielen Wochen. Die Glücklichen, die ein Ticket erwischt hatten, erlebten einen vor Charme und Spielfreude sprühenden Künstler, dem nicht von ungefähr eine große Karriere vorher gesagt wird.

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