Geislingen, 07.03.2011

Fasnet wird von Straftat überschattet

20-Jährige wird in Geislingen sexuell belästigt

Die Geislinger Straßenfasnet wird von einer schlimmen Straftat überschattet: Am Samstagabend, wenige Stunden nach dem Umzug, wurde eine 20-Jährige Opfer einer massiven, sexuellen Belästigung.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut Polizeiangaben ereignete sich der Vorfall am Samstag, 5. März, gegen 21 Uhr bei der Straßenfasnet. Tausende Narren hatten am Nachmittag bei sonnigem Wetter an dem farbenfrohen Umzug teilgenommen und fröhlich Fasnet gefeiert. Narren und Zuschauer feierten danach noch gemeinsam auf den Straßen, in den Zelten der Besenwirtschaften und in den Gasthäusern weiter.

Das Opfer, eine junge Fasnetsbesucherin, hielt sich vor der Tat in einem Zelt in der Alleenstraße auf. Nachdem sie das Festzelt verlassen hatte, wurde sie von einem 25-jährigen Mann, der ihr vom Sehen bekannt war, angesprochen. Beide gingen nun in die Hofeinfahrt eines Gebäudes in der Schlossstraße. Hier wurde die junge Frau während des Gesprächs plötzlich von dem ihr körperlich überlegenen Täter massivst sexuell angegangen und bedrängt. Letztendlich konnte sich das Opfer durch starke Gegenwehr vom Täter befreien. Erst nach einer gewissen Zeit war die junge Frau, nachdem sie sich Bezugspersonen offenbart hatte, auch in der Lage, das Geschehene bei der Polizei anzuzeigen.

Laut Polizeisprecher Peter Mehler hat die Kriminalpolizei noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen und erste Befragungen durchgeführt. Beim Tatverdächtigen, der unter Alkoholeinwirkung stand, wurden eine Blutprobe sowie eine DNA-Probe durchgeführt.

Die Polizei hofft nun auf Zeugenaussagen, da sich die Straftat ja mitten im Fasnetstreiben im Bereich des Schlosses ereignet hat. „Bestimmt hat jemand was gehört oder mitbekommen“, sagt Mehler. Er bittet deshalb Zeugen, die am Samstagabend gegen 21 Uhr im Bereich der Schlossstraße auf Höhe des Gebäudes 28 irgendwelche Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 07433/264-0 zu melden. Zur näheren Identität des Opfers und des Täters wollte der Polizeisprecher aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen.

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Fasnet, Kriminalität.

Kommentare unserer Leser


da kann man nur sagen...

...schwanz ab!

solch einen Sittenstrolch sollte man durch massive Maßnahmen im Zaun halten.
von geislinger am 08.03.2011 09:24:57

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