Bombenalarm vor Guttenberg-Besuch
LKA-Kommando rückt nach Straßberg aus
Straßberg, 03.03.2011 von Karl-Otto Müller
Alsbald jedoch hätten die Bombenentschärfer aus Stuttgart gleichentags Entwarnung gegeben, bestätigte gestern gegenüber dem ZOLLERN-ALB-KURIER Polizeisprecher Peter Mehler. Sei doch von der angeblichen Bombe nicht die befürchtete Gefahr ausgegangen, Mehler würde vielmehr von einer Attrappe sprechen: Eine als Bombe dargestellte, präparierte Gasflasche, die in einem Wohnhaus, neben der Brandruine (aus dem Brand vom 22. August 2010) gefunden worden war.
Dem Hausverwalter war der ominöse Behälter aufgefallen, er hatte schließlich die Polizei alarmiert.
Mittlerweile, so erklärt Polizeisprecher Peter Mehler, sei zumindest auszuschließen, dass dieses „Bomben-Konstrukt“ in irgendeinem Zusammenhang mit dem geplanten Besuch von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gebracht werden könne. Jeder politische Hintergrund, so Mehler, würde heute ausgeschlossen. Auf Grund der Entfernung von rund 300 Metern zur Schmeienhalle hätte auch keine ernsthafte Gefahr bestanden, meint er.
Die derzeitigen Ermittlungen richteten sich vielmehr auf Zusammenhänge mit vorausgegangenen Brandstiftungen, auch mit ähnlichen Versuchen, an den Gebäuden.
