Schömberg-Schörzingen, 19.02.2011

Veralteter Plan wird neu aufgelegt

Schörzingens Räte schlagen Änderungen vor

In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats am Dienstag hatten sich die Räte mit einigen Änderungen zu befassen, die den Flächennutzungsplan und die Friedhofssatzung betrafen.

Der Flächennutzungsplan stammt aus dem Jahr 1981, wurde 1996 fortgeschrieben und schon sieben Mal geändert. Auch dieses Jahr stehen, unter anderem in Schörzingen, wieder Änderungen an. Das Gewerbegebiet „Vor Aspen“ und das Schuppengebiet „Mattenberg“ sollen erweitert werden. Durch die vielen Änderungen geht die Übersicht immer mehr verloren, weshalb schon früher eine digitale Version des Nutzungsplanes gefordert wurde. Da der momentane Plan schon einige Jahre alt ist, ist er teilweise nicht mehr auf dem neuesten Stand. Als notwendige Korrekturen fielen den Räten auf: Das Baugebiet Lehenbrunnen ist zwischenzeitlich Bestand, außerdem soll es die Bezeichnung Mischgebiet im Plan erhalten. Das bisher „eingeschränkte Gewerbegebiet Birkenweg“ soll zum geplanten Gewerbegebiet werden. Des Weiteren sollen die Gebiete „Vor Aspen“ und „Mattenberg“ mit der korrekten Abgrenzung auftauchen und auch das Mischgebiet in „Vor Aspen“ soll erscheinen. Ebenso muss eine Straßenverbindung, die es gar nicht gibt, herausgenommen werden. Schlussendlich sollen noch die Gebiete Lehenbrunnen, Langenbind und die Birkenweg-Erweiterung aufgenommen werden. Diese drei Flächen sollen außerdem in den Landschaftsrahmenplan als regionale Grünzüge und Grünzäsuren aufgenommen werden.

Alle gewünschten Änderungen sollen nun an das Planungsbüro Dr. Grossmann in Balingen geschickt werden, welches einen neuen Flächennutzungsplan-Entwurf ausarbeiten wird.

Bei der Änderung der Friedhofssatzung handelte es sich eher um eine Kleinigkeit. Diese soll nur an die aktuelle Rechtslage angepasst werden, die Gebühren werden nicht geändert, war sich das Gremium einig.

Das Leader-Projekt „Erlebnistreff Oberhohenberg“ hingegen wurde erst einmal zurückgestellt, weil für die Räte noch einige Fragen offen waren. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, das Büro Siegmund mit der Entwurfsplanung zu beauftragen. Die Kosten würden bei etwa 8 500 Euro liegen.

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