Baugebiet „Hägnau“ kann kommen

Ortsvorsteher ist optimistisch – Arbeiten in der Mehrzweckhalle gehen zügig voran

Winterlingen-Harthausen, 17.02.2011 von Volker Schweizer

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Nachdem der Gemeinderat dem neuen Baugebiet „Hägnau“ zugestimmt hat, können nun die Planungen in die konkrete Phase gehen. Insgesamt macht die Gemeinde im Haushalt 2011 334 000 Euro locker.

Bis allerdings das erste Haus gebaut werden kann, zieht noch einige Zeit ins Land. Die deutsche Bürokratie nimmt es sehr genau. Darauf wies Ortsvorsteher Augustin Pfaff in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates hin. Er bedankte sich deshalb ausdrücklich bei Alfred Henle von der Bauverwaltung.

Seine Zustimmung hatte der Winterlinger Gemeinderat davon abhängig gemacht, dass der Ortsvorsteher fünf Bauwillige für das „Hägnau“ findet. Augustin Pfaff zeigte sich am Dienstagabend sehr optimistisch: „Es sieht nicht schlecht aus“.

Bürgermeister Michael Maier und Bauamtsleiter Frank Maier informierten in der Sitzung über die eingegangenen Stellungnahmen der Behörden. Auch stellten sie die planungsrechtlichen Festsetzungen vor. Das sind zum Beispiel Angaben zur Bauplatzgröße, zur Geschosszahl und zur Bauweise.

Als Ausgleichsfläche war vorgesehen, rechts vom Erlenweg eine Streuobstwiese anzulegen. Dafür hätte die Gemeinde aber fünf Bauplätze opfern müssen. Laut Ortsvorsteher wird nun ein Feuchtbiotop im Bereich „Oberer Weiher“ östlich von Winterlingen ins Auge gefasst.

Augustin Pfaff informierte außerdem über den Stand der Arbeiten in der Mehrzweckhalle. Die Oberlichter in den Umkleidekabinen sind geschlossen, der hintere Treppenaufgang ist installiert. Er ging davon aus, dass Anfang April die Räume im Obergeschoss endgültig abgeteilt werden können. Dabei baut er wieder auf die Unterstützung durch die Vereine. Sind diese Arbeiten erledigt, kann zügig mit dem Innenausbau begonnen werden.

Bei den „Gaudi-Games“ der Vetterzunft am Schmotzigen Donnerstag, 3. März, nimmt der Ortschaftsrat nicht teil. „Wir bekommen keine Mannschaft zusammen“, bedauerte Augustin Pfaff. Es liegt allerdings nicht daran, dass die Räte nicht wollen. Einige sind bereits für das DRK, für den Förderverein der Grundschule und für den Musikverein am Start.

Während der Landtagswahl am Sonntag, 27. März, steht das Heimatmuseum im Rathaus wieder offen, und zwar von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr.

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