Fest in Narrenhand

Zuschaueransturm beim Fasnetsumzug in der Ebinger City

Albstadt-Ebingen, 14.02.2011 von Torsten Pohling

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Dank guten Wetters und hervorragender Organisation war der Ebinger Fasnetsumzug gestern Nachmittag für Teilnehmer und Zuschauer ein Fest. Die Menschenmassen standen dicht gedrängt.

Bereits beim Zunftmeisterempfang gab es Neuerungen. Das erste Mal fand dieser in der Festhalle statt und das erste Mal war die Präsidentin des Narrenringes Alb-Lauchert, Mechthild Schnitzer, anwesend, sind die Schlossbergtürme doch erst seit einem knappen Jahr Mitglied. Sie hatte auch gleich eine Gemeinsamkeit mit Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow entdeckt: Das Teetrinken. In Kooperation habe die Stadt das heiße Wasser und sie zwei Teebeutel spendiert, um so zu ihrem Lieblingsgetränk zu gelangen. Da am „Schmotziga“ keine Gemeinderatssitzung stattfinden wird, verlegten die Narren ihr Narrengericht gleich hierher. Und um den neuen Granit zu schonen, erhielten der OB und die Stadträte jeweils ein Paar Schuhschoner über die Füße gezogen.

Immerhin zwei Drittel der Alb-Lauchert-Ring-Zünfte waren gleich beim ersten Mal zum Ebinger Fasnetsumzug mit dabei und so waren es erkleckliche 73 Gruppen – mehr als letztes Jahr -, welche die Ebinger Innenstadt bereicherten. Und es hätten noch mehr sein wollen, hätte nicht der Vorstand Stopp gesagt. Vorsitzender Günter Mogdans wollte einfach sichergehen, dass man nicht viel über zwei Stunden benötigen würde, schließlich bestand auch die Möglichkeit von Schmuddelwetter. Natürlich waren die meisten Albstädter Narren mit von der Partie, aber auch die Esslinger Region und auch zwei Schweizer Gruppen waren bei diesem närrischen Treffen mit dabei.

Aus organisatorischen Gründen war beim Zunftmeisterempfang die Garde aus Harthausen und nicht die des TSV dabei und so wurde schnell festgestellt, dass man damit doch einen weiteren Albstädter Ortsteil haben könne. Laut OB Gneveckow könnte es aber auch noch 25 Jahre dauern, aber „wir haben Geduld.“

Mechthild Schnitzer ließ es sich nicht nehmen, auf dem Lautsprecherwagen am Rathaus die Moderation zu übernehmen und so konnte sie – zumindest bei den Ringzünften – stets auch den historischen Hintergrund erläutern. Alles in allem war es ein toller Umzug mit viel Abwechslung, von Musik über Hexenpyramiden bis zu Bonbons und Konfetti. Viele der vor allem jungen, weiblichen Besucher gingen stark bemalt wieder nach Hause oder wurden gar in einem eigentlich für Weihnachtsbäume gedachten Netz eingewickelt.

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