Demo steht in den Startlöchern
Breite Front gegen Schließung beider Hallenbäder formiert sich
Albstadt-Onstmettingen, 17.01.2011 von Holger Much
Seit zwei Monaten wächst die Zahl derer, die sich gegen die Schließung der Hallenbäder Langenwand und Onstmettingen wenden, stetig an. Am Freitagabend versammelten sich jene, die aktiv bei der Organisation einer Demonstration vor dem Ebinger Rathaus helfen wollen, im Onstmettinger „Akropolis“.
Nach der Begrüßung durch die Initiatoren Michael Frisch und Michael Überall war man sich schnell einig: Gemeinsam will man Maßnahmen gegen die Bäderschließung ergreifen. Bäder, so der Tenor, seien eine soziale Einrichtung, die ohne die Mitbestimmung der Bürger einfach nicht geschlossen werden dürften. Daher verlangten die Bürger als Steuerzahler, dass die Stadt diese Einrichtungen zu erhalten habe. 17 Personen waren anwesend, darunter Vertreter der Schülerzeitung „Zoom“ vom Progymnasium Tailfingen oder Elternvertreter der Grundschule Lammerberg.
Oliver Böse von der Schwimmabteilung des TSV-Ebingen schilderte die offenbar bereits jetzt bestehenden Probleme, bei Trainigsstunden im Hallenbad die dafür notwendigen ein bis zwei Bahnen zu bekommen. Wenn die Situation jetzt bereits schwierig sei, stellte er die Frage, wie solle es dann erst nach der Bäderschließung sein. Zudem wurden Fragen nach der Logistik laut und wer die bezahlen solle. Zudem habe, so will jemand gehört haben, die Landessportschule bereits Eigenbedarf an deren als Ausweichmöglichkeit gepriesenem Schwimmbecken angemeldet.
Den Kompromiss einer Splittung – nur ein Bad würde geschlossen – möchte die Versammlung nicht unterstützen. Als mögliche Wunschtermine für die Demo wurden der 12. und der 5. Februar ins Auge gefasst. Der Termin soll nun möglichst schnell auf dem Rathaus angemeldet werden.
