Wetter schlägt nach wie vor Kapriolen

Polizeibilanz: 21 Unfälle und Streitigkeiten

Zollernalbkreis, 21.12.2010

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Das Wetter schlägt nach wie Kapriolen und fordert auch den Autofahrern im Zollernalbkreis volle Aufmerksamkeit und Vorsicht ab.

Auf den Straßen im Kreis herrschte am Montagmorgen zwar kein Chaos, die Fahrt zur Arbeitsstelle dauerte aber etwas länger. Dem nächtlichen Tauwetter war im oberen Bezirk Schneefall gefolgt, was zu Glättebildung führte.

Die Polizei registrierte übers Wochenende insgesamt 21 Unfälle. Es gab keine Verletzten. Fünf Verursacher flüchteten, drei standen laut Polizei unter Alkoholeinwirkung. Der Sachschaden belief sich auf insgesamt etwa 42 000 Euro. Trotz der zeitweise widrigen Witterungsumstände führt die Polizei von den insgesamt 21 Verkehrsunfällen nur fünf auf verschneite oder glatte Fahrbahnen zurück.

Besonders dreist verhielt sich am Sonntagabend in Tailfingen ein 38-jähriger Autofahrer. Er fuhr mit dem auf seine Frau zugelassenen Fahrzeug kurz vor 18 Uhr in der Ortsmitte an eine Tankstelle. Beim Rückwärtsfahren stieß er gegen ein hinter ihm stehendes Fahrzeug. Der 38-Jährige stieg kurz aus, nachdem ihn der Fahrer des beschädigten Wagens angesprochen hatte, begutachtete den Fremdschaden, stieg wieder ein und fuhr davon. Eine Viertelstunde später kam er zurück. Am Steuer saß die Ehefrau. Die über die Unfallflucht alarmierte Polizei nahm eine Kontrolle vor und stellte dabei fest, dass der 38-Jährige keinen Führerschein besitzt und außerdem noch erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1200 Euro.

Wiederholt musste die Polizei übers Wochenende Streitigkeiten schlichten. Vier Streithähne wurden in Gewahrsam genommen. In der Nacht auf Montag wurden die Streifenbeamten des Polizeireviers Balingen von einer 22-Jährigen um Hilfe gebeten. Sie war die Nacht über aus gewesen und erst in den frühen Morgenstunden nach Hause gekommen. Dies gefiel ihrem Lebensgefährten überhaupt nicht. Der 34-Jährige ließ seiner Wut durch Beschimpfungen freien Lauf, ging in die Garage, holte eine Axt und legte diese im Wohnzimmer neben sich auf den Boden. Die junge Frau fühlte sich bedroht. Gegenüber den Beamten zeigte sich der Lebensgefährte ruhig und vernünftig. Er wurde vorsichtshalber aber in Gewahrsam genommen.

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