Mittwoch, 28. Juni 2017 von Thomas Godawa

Schwitzen in der Sporthalle

Bei diesen tropischen Temperaturen sollte man vorsichtig sein mit körperlichen Aktivitäten außerhalb schattiger Plätze. Es könnte sonst sein, Mann oder auch Frau überfordern ihren Kreislauf. Das gilt vor allem für Menschen älteren Semesters. Nun war aber erst kürzlich Opa-Kinder-Turnnachmittag angesagt. Die Halle hatte sich über den Mittag, auf Grund der Sonneneinstrahlung durch die Oberlichter, schon ordentlich aufgeheizt. Das machte den beiden Enkeltöchtern, vier und zwei Jahre alt, gar nichts aus. Sie hatten lediglich nass geschwitzte Haare. Sie wirbelten weiter eine Stunde lang durch die Halle und über den aufgebauten Parcours. Und nicht nur das brachte den Opa ins Schwitzen, durfte doch keines der Enkel aus dem Auge verloren werden und zudem wurde seine Unterstützung eingefordert. Aber alles ging gut und am Ende waren die Trinkflaschen leer und alle Beteiligten erschöpft.

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Dienstag, 20. Juni 2017 von Thomas Godawa

Stunden für die Fotos gebraucht

Die schöne neue Kommunikationswelt hat ihre vielen und auch großen Vorteile. Immer und jederzeit kannst du dich mitteilen, Nachrichten und Fotos verschicken. Und auch andere nutzen die Möglichkeit sich mitzuteilen und Freude zu verbreiten, meistens jedenfalls. Doch der Spaß hat ein Ende, wenn die Speicherkapazität auf dem Handy überschritten wird. Dann nämlich wird gar nichts mehr hochgeladen auf dem mobilen Endgerät. Auch keine Aktualisierungen von Programmen oder Apps. Also heißt es zwangsläufig Platz frei schaufeln. Entweder in die Cloud mit den Fotos, oder sachgerecht chronologisch und thematisch archivieren. Ich habe das neulich gemacht und die vielen übersandten Fotos den Familien und Episoden meiner Kinder und Enkel in digitalen Fächern zugeordnet. Das hat Stunden in Anspruch genommen und mir mal wieder gezeigt, wie viel sich innerhalb nur eines Jahres ereignet. Wahnsinn und schön zugleich. Und ich habe wieder mehr Speicherplatz.

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Samstag, 17. Juni 2017 von Thomas Godawa

Kontrollen sind obligatorisch

Dass Personen- und Taschenkontrollen am Eingang zum 25. Balinger Volksfest auf dem Messegelände inzwischen obligatorisch sind, hat mein Online-Kollege schon fast beiläufig auf zak.de vermerkt. Mich macht es doch noch etwas betroffen, denn ich kann mich an Zeiten erinnern, da war der freie Zugang zu solchen Festen etwas Selbstverständliches. Unvorstellbar, vorher durchsucht zu werden. Aber die Zeiten haben sich geändert. Sicherheit geht vor.

Das bedeutet auch mehr Polizeipräsenz auf dem Platz und mehr Sicherheitsdienst im Festzelt, denn auch hier haben sich die Sitten gegenüber früheren Zeiten gewandelt. Die Menschen sind sind aggressiver und brutaler geworden. All dem muss man Rechnung tragen, vor allem gerade dann, wenn man den berechtigten Anspruch vieler freundlicher und friedlicher Besucher, Familien und Kindern auf ein fröhliches Fest auch wirklich ernst nimmt.

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Mittwoch, 7. Juni 2017 von Thomas Godawa

Das Wetter als Achterbahn

Mann-O-Mann, das geht aber auf die Nieren: erst schwül, heiß und gewittrig, dann stürmisch, dann Temperatursturz, dann wieder rauf auf dreißig Grad. Eine Achterbahnfahrt, auf englisch roller coaster, des Wetters ohnegleichen. Gut, das gab es früher auch schon, aber nicht so extrem kurz getaktet hintereinander. Oder täusche ich mich? Gab es nicht ehemals Wetterlagen, die über ein, zwei Wochen stabil waren, sommerliche Wärme mit örtlichen Gewittern am Abend, Regen und leichte Abkühlung in der Nacht, am nächsten Morgen wieder Wärme und Sonnenschein? Inzwischen habe ich den Eindruck, jeder Tornado über dem Atlantik wird nach der Ankunft in den USA wieder zurück gedrückt nach Europa. Ich habe mich bisher nicht getraut, den Grill raus zu holen und die Gartenmöbel aufzustellen. Mann weiß ja nicht, was wann als Nächstes um die Ecke kommt. Eine weitere Unwetterwarnung? Ist das der Klimawandel? Kann nicht sein, denn der Mann, der alles weiß, hat gesagt, den gibt es nicht. In dem Fall: Ignoranz first.

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Freitag, 5. Mai 2017 von Thomas Godawa

Sie sind wieder unterwegs

Am Wochenende habe ich sie wieder gesehen. Die Männer und Frauen auf ihren heißen Kisten. Gleich pulkweise waren sie unterwegs und sammelten sich vor der roten Ampel am Gewerbegebiet Gehrn in Balingen. Motorräder ganz unterschiedlichen Typs kamen da zusammen und entwickelten einen unüberhörbaren Sound, der im Winter nun mal nicht zu vernehmen ist. Nun ist er da, der Frühling, schoss es mir durch den Kopf. Beim Anfahren in der Grünphase der Ampel verstärkte sich der Eindruck des lange nicht mehr gehörten Motorradgeräusches. Die Demonstration von wiedergewonnener Freiheit und Abenteuer, jedenfalls war das mein subjektiver Eindruck. Endlich wieder draußen unterwegs sein zusammen mit Freunden und Gleichgesinnten. Ich habe übrigens keinen Motorradführerschein. Mir reicht bekanntermaßen mein Fahrrad. Die andere Gruppe auf zwei Rädern, die auch gerne mal in der Gruppe an der frischen Luft unterwegs ist, allerdings ohne Sound, dafür mit Muskelkraft. Auch schön.

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