Freitag, 3. November 2017 von Thomas Godawa

Das Leben auf allen Vieren

In jüngster Zeit habe ich ganz persönlich die Erfahrung gemacht, wie es ist, auf allen Vieren zu leben. Unsere Zwillinge waren nämlich zu Besuch. Und da ist spielen auf dem Teppich angesagt, denn die Lütten sind gerade mal eineinhalb Jahre alt und also noch nicht so groß gewachsen. Es sind eher Sitzriesen. Also passt sich der Opa in der Höhe an, sonst läuft einem nämlich vor lauter Bücken das Blut in den Kopf und führt zu Ohrenrauschen. Und es hat andererseits schon was, mit den Knirpsen auf Augenhöhe zu sein. Immerhin sind dann die Bausteine, die Puppen, die Bücher und die Spielfiguren direkt vor meiner Nase und die „Zeichensprache“ des Nachwuchses deutlich zu erkennen. Doch bei aller Liebe zum Spielen auf dem Fußboden, das Zurückkehren in den aufrechten Stand ist doch etwas mühseliger geworden. Echt jetzt.

Kommentare unserer Leser

Bitte beachten: Ab sofort können nur noch Abonnenten kommentieren. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Donnerstag, 26. Oktober 2017 von Thomas Godawa

Ein buntes Kaleidoskop

N icht immer ist der Herbst so gestaltet wie aktuell. Die Temperaturen sind angenehm, nicht zu kalt. Außer am Morgen, da ist es schon recht frisch. Doch egal, was ich sagen will ist, die Fülle der Farben ist beeindruckend, ein buntes Kaleidoskop, und es stimmt einen heiter. Die leichte Brise aus Südwest, die noch von Spanien her kommt, macht die Luft lau und die getrockneten Blätter der Bäume rascheln unter den Füßen. Ein wunderschönes Ambiente. Ich kann mich noch erinnern, früher haben wir große Hügel aus Blättern zusammen getragen und uns dann darin versteckt. Einen Herbstspaziergang sollte jeder noch noch einmal genießen, bevor die grauen Tage kommen. Gerade unsere Alb bietet sich dafür hervorragend an. Nichts wie raus, kann ich da nur sagen.

Kommentare unserer Leser

Bitte beachten: Ab sofort können nur noch Abonnenten kommentieren. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Freitag, 20. Oktober 2017 von Thomas Godawa

Was Kinder sich merken können

Neulich war ich wieder einmal verblüfft über die mentalen Leistungen von Kindern. Es ging um ein Würfelspiel, das eine meiner Enkeltöchter unbedingt spielen wollte, ohne zu wissen, warum es eigentlich geht. Also, erst mal erklären und dann loslegen. Im Endeffekt handelte es sich um eine ähnliche Spielstrategie wie bei Memory. Karten merken und deren Platz nach dem Umdrehen wieder erkennen. Gespielt wird mit sechs Farbplättchen, die jeweils ein Kartensymbol abdecken. Der Würfel legt mit seinen Farbpunkten fest, welches Plättchen gespielt wird. Alles klar. Also der Würfel bleibt mit gelb oben liegen, dann ist das Kartensymbol unter dem gelben Spieleplättchen zu benennen. Ein Elefant, ein Clown, ein Auto und so weiter. Für unsere Vierjährige überhaupt kein Problem alle Symbole nach einem Mal Hinschauen unter den sechs Farbplättchen fehlerfrei zu benennen. Was Kinder sich alles merken können.

Kommentare unserer Leser

Bitte beachten: Ab sofort können nur noch Abonnenten kommentieren. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Dienstag, 5. September 2017 von Thomas Godawa

Für die Kinder den E-Antrieb?

Das Strampeln hat ein Ende, oder besser noch „Abstrampeln war gestern“ war auf der Titelseite unserer Mittwochausgabe zu lesen. Immer mehr Deutsche radeln mit der Unterstützung eines Elektromotors. Und der Trend ist steigend, was den Verkauf von E-Bikes angeht. Dazu gehören auch Kinderfahrräder. Ich frage mich, ist das gut? Bei Lastenrädern oder Erwachsenen ist das ja noch nachvollziehbar. Aber ein Kind gleich mit Anschub auszustatten? Bevor das greift, sollte doch erst einmal der Gleichgewichtssinn trainiert werden, das Gefühl für Geschwindigkeit und Entfernung. Es gilt, Erfahrung zu sammeln über Beschleunigung und Kurvenverhalten. All das habe ich erst vor kurzem mit einem unserer Enkel geübt, allerdings ohne E-Motor am Fahrrad. Der mag ja dann später kommen. Die Basics aber müssen bis dahin sitzen, zur Sicherheit.

Kommentare unserer Leser

Bitte beachten: Ab sofort können nur noch Abonnenten kommentieren. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Dienstag, 22. August 2017 von Thomas Godawa

Dein Freund und Helfer

Neulich war ich mal wieder unterwegs, um ein passendes Foto-Motiv für einen Aufmacherartikel auf der ersten Lokalseite des ZOLLERN-ALB-KURIER zu suchen. Ein ebensolcher Schriftzug prangte auf dem Dienstwagen, mit dem ich unterwegs war. Als ich das Fotomotiv gefunden hatte, stellte ich das Auto auf dem Standstreifen der Bundesstraße, auf der ich unterwegs war, ab. Ich war mit meinem Fotoapparat noch nicht ganz aus dem Auto gestiegen, als hinter mir ein Streifenwagen hielt und zwei Polizeibeamte auf mich zu kamen. Ob ich denn eventuell eine Panne hätte, wollten die beiden jungen und netten Gesetzeshüter wissen. Ich verneinte und erklärte den Hintergrund meines Aufenthaltes auf dem Standstreifen. Und das meines Bleibens hier auch nicht länger wäre. Einverstanden mit der Erläuterung verabschiedeten sich die beiden Polizisten mit einem Händedruck und nahmen ihren Dienst und ihre Fahrt wieder auf. So tat ich es denn auch. Tja, die Polizei, dein Freund und Helfer ist noch immer unterwegs. Wie schön.

Kommentare unserer Leser

Bitte beachten: Ab sofort können nur noch Abonnenten kommentieren. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.