Donnerstag, 24. Januar 2019 von Thomas Godawa

Gute Bücher für Kinder gesucht

Es ist schon eine Herausforderung, für unterschiedliche Altersstufen der Enkelkinder passende Bücher zu finden. Und warum Bücher und Hörbucher und keine anderen Medien?

Weil sich hier ein haptisches und ein fantastisches Erlebnis einstellt. Das sieht bei einem Zweieinhalbjährigen anders aus, als bei einem Achtjährigen. Logisch. Der Ältere hat schon mehr erlebt, geht zur Schule und hat schon viele eigene Erfahrungen gemacht. Der Jüngere ist noch auf einer ganz simplen Entdeckungsreise von Formen und Farben und Geschichten.

Davon abgesehen fördert das selbstständige Lesen die Sprachausbildung, lässt das Kopfkino starten, erhöht den Wortschatz und erleichtert die Kommunikation. Wer in der Lage ist ein komplexes Problem seinem Gegenüber zu erklären, hat es geschafft ein Bild zu entwerfen und zwar im Kopf seines Gesprächspartners. Und darauf läuft alles hinaus.

Vorlesen ist deshalb eine Paradedisziplin für Omas und Opas, wie ich selbst immer wieder feststellen darf. Es bildet nicht nur die Kinder und die Großeltern, sondern es schafft auch eine Vertrauensbasis, ein Stück Geborgenheit und wer möchte das nicht haben? Deshalb sind gute Bücher für Kinder gesucht und es gibt so viele davon, wie ich in der eigenen Familie erfahren durfte, man muss sie nur finden.

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Dienstag, 15. Januar 2019 von Thomas Godawa

Jederzeit auf dem Laufenden

Es ist schon eine tolle neue Technikwelt, die uns ermöglicht jederzeit überall unterwegs, sprich vor Ort zu sein. So erreichen mich von verschiedenen Familienmitgliedern Nachrichten quasi aus aller Welt. Eine Tochter meldet sich von sonnigen und warmen Stränden in Spanien. Aus Berlin gehen Schneestandsberichte ein, die kaum der Rede wert sind. Von der Schwäbischen Alb werden da ganz andere Höhen weiter gegeben, alles übrigens mit Fotos dokumentiert. Und dann kommt da noch ein Video aus Stuttgart über einen Enkel, der versucht krabbelnderweise den am Boden aktiven Saugroboter einzufangen. Es ist fast unglaublich, aber so bin ich immer auf dem Laufenden, was innerhalb der Familie passiert und alle anderen sind gleichzeitig auf demgleichen Wissensstand. Und innerhalb der WhatsApp-Gruppe kann man sich auch gleich noch organisieren und gemeinsam planen. Ich finde, das ist einfach eine super Sache und auch für mich technisch handhabbar, was noch viel besser ist.

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Donnerstag, 11. Oktober 2018 von Thomas Godawa

Die Tage werden kürzer

Es ist mal wieder so weit, der Sommer verabschiedet sich. Eigentlich kaum zu glauben nach diesem Sommer, der von April bis September ging. Und doch, die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und irgendwo empfinde ich das auch als tröstlich, diese Abfolge der Jahreszeiten. Sie gibt einem das Gefühl von Bewegung, Dynamik und Fortschritt. Und es gibt einem die Sicherheit immer wiederkehrender Rituale, Feste, Familientreffen und neuer Begegnungen und Familienzuwachs. Das Leben wächst weiter in diesem gewohnten Rhythmus, der einem inzwischen vertraut ist. Über die Jahrzehnte hinweg. Und dabei wird mir bewusst, dass der Weg das Ziel ist, mit all seinen Niederlagen und Erfolgen unterwegs, mit den fröhlichen und den traurigen Momenten. Und ja, die Tage werden kürzer.

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Samstag, 15. September 2018 von Thomas Godawa

Wohin mit dem Auto?

Fast überall in England gibt es ein Problem mit dem Parkplatz für das Auto. Das mussten meine Frau und ich beim Urlaubsaufenthalt feststellen.

Nun, die Städte wurden gebaut, als es noch keine Autos gab. Jetzt gibt es sie und sie müssen untergebracht werden, wenn ich als Besucher komme. Natürlich wird die Park- and-Ride-Methode angeboten, weit außerhalb des Zielobjektes. In den Städten und Dörfern selbst gibt es auch Parkplätze, aber eben nur gegen Gebühr. Entweder ist diese über Karte an entsprechenden Automaten zu entrichten (wenn er denn funktioniert) oder es sind Münzen gefragt. Auch die Briten sind als Touristen im eigenen Land von dieser Vorgehensweise betroffen und finden das, nach eigenem Bekunden, ganz schön lästig. Für Touristen wie uns ist es deshalb ratsam, immer genügend Ein-Pfund-Münzen dabei zu haben.

Wir haben das sehr wohl beherzigt, um die Frage, wohin mit dem Auto, positiv und erfolgreich beantworten zu können. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels. Englische Gemeinden, die sich in einem Bürgerbegehren gegen den Gebührenwahn wenden und ihre Stadt „sauber“ halten wollen.

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Dienstag, 28. August 2018 von Thomas Godawa

Ein Urlaub in Cornwall

Meine Frau und ich waren in diesem Jahr zu Gast in Südengland, genauer Cornwall, Devon und den Cotswolds, also Mittelengland. Wir haben dort einen selbst organisierten Urlaub unternommen, haben wechselhaftes Wetter erlebt, wobei der Sonnenschein überwog und die Temperaturen durchweg mild waren. Cornwall hat eine raue Küste, gegen die der Atlantik anläuft mit einem Tidenhub von bis zu acht Metern. Die Menschen sind durchweg sehr freundlich. Die Landschaft, mit Steinmauern aufgeteilt, beruhigt das Auge, die Dörfchen sind malerisch. Die Verbindung zwischen eben solchen ist teilweise schwierig, die Straßen gerade noch so breit, dass ein Bus durchkommt, alle anderen müssen zurück- oder ausweichen. Alle fahren links, was in diesem Fall nichts ausmacht, aber auch geschaltet wird mit der linken Hand, was gewöhnungsbedürftig ist. Und vom Brexit ist noch nichts zu spüren. Der Besuch war spannend und entspannend und hat uns viele neue Eindrücke gebracht. Unter anderem, dass das Essen bei weitem besser ist als sein Ruf.

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