Donnerstag, 8. Dezember 2016 von Pascal Tonnemacher

Los, trefft eure Helden!

Es heißt ja, man solle nie seine Helden treffen. Durch die eigenen überzogenen Erwartungen werde man von der Realität sowieso enttäuscht. Mutig habe ich es dennoch gewagt und bin mit zugegebenermaßen hohen Erwartungen in die Münchner Olympiahalle zum Konzert meiner Helden, den Red Hot Chili Peppers, gefahren - denn wer weiß schon, wie lange die noch auf der Bühne stehen? Immerhin sind sie, bis auf Neuzugang Josh Klinghoffer, so alt, dass sie meine Eltern sein könnten. Und ein solches Rockstarleben erfordert meist einen früheren Renteneintritt als mit 67. Geistesgegenwärtig habe ich mir also Tickets besorgt und monatelang auf den Termin hingefiebert - und wurde nicht enttäuscht. Die Chili Peppers zeigten eine überzeugende Mischung aus Uralt-Songs, Klassikern und den Hits des mittlerweile 11. Studioalbums. Auch die Medienkritiker waren meiner Meinung: Das waren womöglich die besten Chili Peppers aller Zeiten! Nun muss ich also nicht mehr traurig darüber sein, dass ich nicht in den 80er-Jahren bei einem der legendären, alkoholgeschwängerten Absturzkonzerte ihrer Anfangszeit dabei sein konnte. Denn die Chili Peppers geben mittlerweile auch Konzerte, bei denen treuen und neuen Fans das Herz aufgeht und gleichzeitig das strenge Feuilleton überzeugt werden kann. Also worauf warten? Trefft eure Helden!

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Donnerstag, 1. Dezember 2016 von Pascal Tonnemacher

Stumpf ist oftmals Trumpf

Ich liebe es, mit Worten zu spielen, am liebsten kreativ und lustig. Die Ideen dafür kommen mir jedoch spontan und auf unerklärliche Weise in den Sinn. Darunter leidet dann auch manchmal die Qualität der Kalauer. Und das wiederum führt bei Freunden und Bekannten entweder zu mitleidigem Kopfschütteln oder dann doch zu Gekicher, weil es so doof ist, dass es schon wieder lustig ist. Die Einfälle reichen von „Gezeter um CETA“, bis hin zu plumpen Wortspielen wie den „laiblichen Eltern eines Brots“ , die nicht von mir stammen aber von mir stammen könnten. Zur Abwechslung ist aber auch mal ein eigener Geniestreich dabei, wie ich meine. So suchte ich mir zu Beginn meiner Tätigkeit beim ZOLLERN-ALB-KURIER das Autorenkürzel „top“ aus. Eine schöne, knackige Abkürzung meines langen Namens, die sich darüber hinaus noch für vielerlei Wortspiele nutzen lassen würde: ein Traum. Dabei habe ich jedoch die Rechnung ohne einen ehemaligen Mitarbeiter gemacht, der sich bereits vor vielen Jahren das Top-Kürzel schnappte. Nun muss ich mich also mit „paca“ begnügen, was nicht weiter tragisch ist, da man mich auch unter diesem Namen kennt. Und eins wird sich sowieso nicht ändern: Wir bemühen uns, Sie top zu informieren - auch paca.

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