Mittwoch, 12. April 2017 von Pascal Tonnemacher

Wem gehört der Haufen?

Es gibt Namen, die gerne verwechselt werden. Neben meinem Nachnamen, der so gut wie nie richtig geschrieben wird, gehört offenbar auch mein Vornamen dazu. Statt Pascal wurde ich des Öfteren von Leuten, die mich noch nicht lange kannten, zum Beispiel Patrick genannt. Nun hat das Schrecken seinen Gipfel erreicht: Ich werde mit dem Hund meiner Schwiegereltern/Nachbarn namens Pascha verwechselt. Paca ist nämlich nicht nur mein Kürzel beim ZOLLERN-ALB-KURIER, sondern auch mein geläufigerer Namen beim Großteil der Familie und bei Freunden. Nun kam es in den vergangenen Monaten und Jahren erstaunlich oft vor, dass „Paca einen Riesenhaufen in den Garten gesetzt“ oder „Paca in die Dusche gekotzt“ hat. Mitte Zwanzig sind die „wilden“ Jahre zwar noch nicht unbedingt vorbei, doch das lasse ich mir nicht ankreiden. Deshalb verkünde ich hier offiziell: Ich bin garantiert stubenrein! Das können die Kollegen in der Redaktion auch ganz sicher bestätigen.

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Samstag, 4. März 2017 von Pascal Tonnemacher

Gscheit mit Hunderttausend

Ein neues Auto, tolles Gefühl! Obwohl neu ja nicht immer auch Neuwagen bedeuten muss. Um vor allem für den Job mobil zu sein, bin ich deshalb im Besitz eines französischen, roten und gebrauchten Kleinwagens. Und der tut, was er soll – ohne zu meckern! Und das obwohl wir ihn schon mit rund 93 000 Kilometern auf dem Tacho gekauft habe. Nach genau 200 Tagen habe ich es fast geschafft. Einhunderttausend Kilometer. Die magische Grenze ist so gut wie erreicht. Manch einem menschlichen Kollegen wird es ähnlich ergehen. Denn wir Schwaben haben ja auch so eine magische Altersgrenze: die 40! Mit Vierzig wird der Schwabe gscheit. Und hat auch schon den ein oder anderen Kilometer auf dem Buckel und vielleicht auch Kratzer im Lack. Nun wird es also am Wochenende soweit sein: Mein Autole wird endlich gscheit! Ich halte Sie auf dem Laufenden. Für ein Beweisfoto folgen Sie uns auf Twitter: @zak_redaktion.

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Freitag, 24. Februar 2017 von Pascal Tonnemacher

Das endlose Gezwitschere

Es ist das dominierende Thema der vergangenen Monate in den USA und auch in Deutschland heiß diskutiert: Donald Trump und seine Tweets. Spätabends noch eine Parole rausgezwitschert, am nächsten Morgen die Nachrichten dominiert. Seine Twitter-Strategie ist bemerkenswert erfolgreich, das muss anerkannt werden. Diese Strategie müsste von Medienschaffenden erkannt und die Tweet-Flut gleichwohl auch mal nicht behandelt werden. Wo früher noch im ganzen Land herumgereist werden musste, um die Leute zu erreichen, reicht heute ein funktionierender Finger und ein Smartphone. In den vergangenen Tagen wurde Hitlers Reisetelefon versteigert. Sagenhafte 229 000 Euro hat der Käufer für das rote Bakelit-Telefon hingelegt. Nicht auszumalen, was Präsident Donald Trumps iPhone mit den Twitter-Accounts @POTUS und @realDonaldTrump in rund 70 Jahren wert sein könnte.

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Donnerstag, 2. Februar 2017 von Pascal Tonnemacher

Wünsche werden wahr

Erinnern Sie sich noch an mein Tagebuch zu Karla Kolumna, der rasenden Reporterin aus den Hörspielen? Ich hatte mir in Anlehnung an sie einen Hubschrauber zum Geburtstag gewünscht. Morgens länger schlafen, schneller bei Terminen; die Vorteile sind unverkennbar. Mobilität 2.0 für den Volontär von heute! Ob mir wohl jemand den Wunsch erfüllt, dachte ich nach dem Schreiben dieses Tagebuchs. Und was so ein Hubschrauber wohl kostet? Die Tage zogen ins Land, der Jahrestag kam schneller als einem lieb ist. Ich selbst hatte meinen innigsten Wunsch mittlerweile vergessen – und wurde überrascht. Von meinen Schwiegereltern bekam ich tatsächlich einen Hubschrauber in modernem Rot geschenkt. Ja gut, von Playmobil. Aber ich bin ja bescheiden. Jetzt fehlt nur noch der Landeplatz.

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Dienstag, 31. Januar 2017 von Pascal Tonnemacher

Wie sparsam darf man sein?

Die Tugend aller Schwaben: Sparen! Man spart ja, wo man kann. Erst gestern habe ich mich selbst dabei erwischt, wie ich mich diebisch darüber freute, ein paar Euro gespart zu haben. Ziemlich kleinkariert, dachte ich selbst. Was ist passiert? Am sonnigen und ungewöhnlich milden Wochenende bildete sich eine lange Schlange vor der Waschanlage bei mir um die Ecke. Auch mein Auto hätte eine kleine Kur verdient gehabt: Salz, Schnee und Eis lassen grüßen. Doch der Sparfuchs im Faulpelz verzichtete darauf. Am Montagmorgen stellte sich heraus: gut gepokert. Der Regen hat die ungeliebte Arbeit größtenteils für mich erledigt.

Ach ja, ein weiterer Tipp vom Sparfuchs: Die meisten Scheibenwaschanlagen können mit einer Sicherheitsnadel und einer ruhigen Hand ganz ohne Fachmann eingestellt werden. Dann bekommt weder der Gegenverkehr, noch das Auto hinter einem selbst die blaue Brühe ab. Damit wäre die nächste Runde Kaffee finanziert!

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