Mittwoch, 6. Juli 2011 von Nils Horst

Danke, Dieter

Er kam und hat begeistert: Nach dreijähriger Abstinenz hat Dieter Thomas Kuhn am vergangenen Samstag in seiner Heimatstadt Tübingen ein großes Open-Air Konzert vor 8 000 Besucher gegeben. Ich habe schon viel über seine legendären Konzerte gehört. Bisher bin ich jedoch noch nie auf die Idee gekommen eines seiner Konzerte selbst zu besuchen. Nachdem es mir wärmstens empfohlen wurde, entschloss ich mich, in die Reihe der Dieter-Thomas Kuhn Konzertbesucher zu treten.

Bereits bei meiner Ankunft am Tübinger Bahnhof wurde mir bewusst, dass diese Stadt heute im Ausnahmezustand ist: von allen Seiten strömten die bunt gekleideten Besucher bestens gelaunt und voller Vorfreude in Richtung Konzertgelände. Es herrschte wahrlich Jubel, Trubel und Heiterkeit.

Was die Stimmung betrifft, so hatte Kuhn in seinem Glitzer-Anzug mit dem ersten Lied seine Fans sofort im Griff. Es wurde geschunkelt, gefeiert und natürlich mitgesungen. Ich würde gar behaupten, dass jeder der 8 000 Besucher die Texte parat hatte. Bei Hits wie „Michaela“, „Eine neue Liebe“, „Über den Wolken“ oder „Anita“ übertönten die Fans fast ihr Idol.

Ich bin wahrlich kein Schlager-Fan, doch ich muss wirklich sagen, dass mir der Abend, dank der tollen Stimmung, sehr gefallen hat. Mir bleibt zum Abschluss nur eines zu sagen: Danke lieber Dieter, dass du mich mit diesem tollen Konzert für gut zweieinhalb Stunden aus dem Alltag geholt hast.

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Dienstag, 31. Mai 2011 von Nils Horst

Dem Jauch sei Dank

Wussten Sie, dass Ihnen beim Auffinden von einer Million Euro ein Finderlohn von 30 010 Euro zusteht? Ich nicht. Bis mich Günther Jauch vor einiger Zeit eines besseren belehrt hat. Sicher qualmte bei dieser alles entscheidenden Frage nicht nur dem Berliner Kandidaten auf dem Stuhl bei Günther Jauch der Kopf, sondern auch die Köpfe in vielen deutschen Wohnzimmern. Schließlich ging es um die Millionenfrage. Der eine oder andere zu Hause hat sicher schon angefangen sich zu überlegen, was man mit dem vielen Geld nicht alles schönes anstellen könnte. Eine Traumreise auf die Kanaren, ein neues spritziges Auto und und und. Also ich muss zugeben, ich habe mich bei solch einem Gedanken ertappt. Jetzt mal ehrlich, wer wünscht es sich nicht, in einem solchen Augenblick mit dem souveränen Kandidaten zu tauschen und zudem noch in der luxuriösen Situation mit noch einem Jokern vor der Millionenfrage zu stehen? Nein, ich bin nicht neidisch, aber träumen wird ja wohl noch erlaubt sein. Ganz im Gegenteil, ich gönne es dem Kandidaten, der mich von Anfang an mit seiner sympathischen Art schnell auf seiner Seite hatte. Außerdem rät es sich vom Sofa aus weitaus leichter, entspannter und vor allem gemütlicher. Daher werde ich an meinem allabendlichen Ritual des Wer-wird-Millionär-Schauens festhalten und mich jedes Mal aufs Neue überraschen lassen, was ich nach 27 Jahren meines Lebens alles noch nicht weiß. Dem Jauch sei Dank.

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Samstag, 14. Mai 2011 von Nils Horst

Alb statt Neckar...

Neue Stadt, neues Leben, alles neu? Auch wenn ich nun bereits seit zwei Monaten in Balingen lebe, so kommen immer wieder neue Fragen auf. Das kennt sicher jeder, der bereits einmal umgezogen ist. Einige von diesen Fragen lösen sich fast von alleine. Hierzu zähle ich beispielsweise die Lage des nächsten Supermarktes, der mich mit den nötigen Lebensmitteln versorgt oder eben auch gute Restaurants, falls mal die Küche kalt bleiben soll oder im Kühlschrank gähnende Leere herrscht. Andere Fragen wiederum sind da etwas kniffliger. So zum Beispiel die Suche nach einer geeigneten Joggingstrecke. Nach meiner Tätigkeit im Büro schreit mein Körper regelrecht nach Bewegung.

Aber wo kann ich diesem Bewegungsdrang am Besten nachgehen? Während meiner Studienzeit habe ich mich immer den Lauftreffs angeschlossen. Das war eine feine Sache, waren wir doch in Heidelberg zwischen Königsstuhl und Philosophenweg vornehmlich im Flachland unterwegs. Als ich dann das erste Mal von meiner Wohnung in Balingen aus startete, kam nach kurzer Strecke der erste Anstieg. Eigentlich sollte dies für einen Läufer kein Problem sein, doch meine Waden waren wohl noch auf das Flachland eingestellt. Ich biss auf die Zähne und schaffte den Anstieg. Schweißgebadet stellte ich fest, dass die Alb nicht zu vergleichen ist mit dem Flachland rund um den Neckar in Heidelberg. Trotz aller Anstrengungen werde ich an der Strecke festhalten. Der Panoramablick auf die Alb ist einfach um etliches schöner als am Neckarufer entlang seine Kilometer zu drehen. Und das tolle daran ist: Ich bin nicht der Einzige, der Panorama und Sport inmitten der Natur kombiniert.

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Samstag, 23. April 2011 von Nils Horst

Lieber Play statt Scrollen...

Die CD. Vor 30 Jahren war sie die revolutionäre Neuerfindung und heiß begehrtes Produkt bei Jung und Alt. Und 2011, an ihrem 30. Geburtstag? Bei vielen der jüngeren Generation rückt sie zunehmend in den Hintergrund. Ich möchte gar behaupten, dass die CD kaum noch zu ihrem Wortschatz gehört. Fast schon legendär sind die Besuche durch die Reihen der CD-Regale der Fachgeschäfte geworden. Lieber sitzt man heute am Computer und lädt sich ein digitales Lied nach dem anderen von den bekannten Anbietern herunter. Selbst die modernen Autohäuser werben, was die Hi-Fi-Ausstattung der Pkw anbelangt, nur noch mit Aux-Eingang oder iPod-Schnittstelle. Wie sieht es denn bei Ihnen aus? Haben Sie noch CDs zu Hause oder sind Sie auch ein Fan der digitalen MP3-Dateien und iPods geworden?

Ich auf jeden Fall bin noch stolzer Besitzer etlicher CDs. Selbst die erste CD, die ich damals von meinen Eltern geschenkt bekommen habe, hat noch ihren festen Platz in meinem Regal. Ich bin kein Feind neuer Technik. Aber seien wir doch mal ganz ehrlich: Ist es nicht schöner, zu Hause vor einem vollen CD-Regal zu stehen und zu überlegen, welche Musik es denn nun sein soll? Ich auf alle Fälle drücke lieber noch die Playtaste meines CD- und Schallplattenspielers, anstatt nur noch auf den modernen Geräten nach Liedern zu scrollen.

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langsam gehts aufwärts

besser als Ihr letzter Artikel, aber immer noch total uninteressant!

ich am 25.04.2011 14:56:19

Samstag, 2. April 2011 von Nils Horst

Mehr Eile als sonst

Es ist kurz vor acht, der Wecker klingelt. Meine Augen öffnen sich und ich komme langsam zu mir. Eigentlich ist alles wie immer, nur ist heute kein Umdrehen mehr möglich. Und auch der Wecker darf nicht mehr in den Schlafmodus. Heute ist etwas mehr Eile als sonst geboten. Vorbei sind die Zeiten des langen Ausschlafens als Student. Vor mir steht der erste Arbeitstag als ZAK-Redaktionsvolontär, und da möchte man schließlich pünktlich sein. Im Eiltempo geht es Richtung Bad. Nach einer Dusche stehe ich auch schon vor dem Kleiderschrank und denke mir: Hemd oder lässiges Shirt? Ich entscheide mich für das Hemd. Kurz noch den gewohnten Koffeinpegel auf Vordermann bringen und schon geht es los Richtung Redaktion. Die Aufregung steigt, der Puls wird etwas schneller, die Hände kaltschweißig. Eigentlich ähnlich wie vor der Abschlussprüfung, nur mit einem Unterschied: Wer sagt schon gerne „Guten Morgen“ zu seinem Chef mit verschwitzten Händen? Gut, dass sich meine Schweißperlen rechtzeitig wieder verzogen haben. Schon fing er an, mein erster Arbeitstag.

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Bitte nicht solche Kommentare!

Lieber Nils, verschone uns bitte mit solchen belanglosen Schrieben à la "mein erster Tag im Büro". Das will hier keiner lesen.

Leo am 17.04.2011 02:36:23

Antwort auf Bitte nicht solche Kommentare!

Genau! Wie belanglos, der erste Arbeitstag bei einer Zeitung. Was soll denn ein Artz schreiben, der den ersten Arbeitstag im OP hat, oder ein Pilot, der zum ersten Mal eine große Maschine fliegt. Dagegen sind Ihre "Probleme" Kindergarten!

Steve am 18.04.2011 07:12:29

Antwort auf Bitte nicht solche Kommentare!

genau! Belanglos, das trifft es! Aber eigentlich sollte man nicht auf dem Nils rumhacken, sondern auf den Chef´s, die diese Rubrik verbrochen haben!

Martin am 17.04.2011 18:56:19

Traurig, traurig

Sehr schade, wie hier eine anonyme Möglichkeit, seine tatsächliche Meinung offenzulegen, derart missbraucht wird, andere ungestraft zu beleidigen!

Herr Horst, bitte lassen Sie sich nicht durch mache "verwirrte" Personen verunsichern!
Auch wenn ich nicht gerade ein begeisteter Leser dieser Rubrik bin, so gibt es sicherlich genug Leser, welche gerade solche Beiträge interessant finden.

Und eine Zeitung ist nicht maßgefertigt für Einzelne.
Machen Sie so weiter, lernen Sie auch einzustecken und so manche Egomanen zu ignorieren.

Viel Freude in Ihrem Beruf!

ein Beschämter am 17.04.2011 01:09:53

Oh Nils,

das interessiert doch keinen!

beobachter am 04.04.2011 07:24:03

Antwort auf Oh Nils,

das mag sein - aber nicht gerade nett - sein erster tag - da kann man auch mal bisschen milde walten lassen.

tom am 04.04.2011 20:38:06

Antwort auf Antwort auf Oh Nils,

trotzdem interessiert es keine Sau. Wir zahlen, sofern wir noch den ZAK aboniert haben, eine ganze Menge Geld und dann bekommen wir so eine belanglose Geschichte. Das kotz einen an!

Das kann Nils seiner Mama erzählen, die interessiert es vielleicht, aber einen Leser nicht!

ZAK besinn dich mal auf deine Hauptaufgaben und verschone uns von solchen Hobbyschreibern!

Lange gebe ich für so nen Dreck kein Geld mehr aus!

beobachter am 05.04.2011 00:06:30

Antwort auf Antwort auf Antwort auf Oh Nils,

Für was geben Sie eigentlich Geld aus? Für welchen Dreck wollen Sie eigentlich nicht mehr bezahlen. Sind Sie noch bei Trost. Ich nutze gerne ZAK-Online, BLOG und Beitragsforen.
Habe noch keinen Cent entrichtet.
Im Übrigen interessiert es keine Sau, ob Sie wegen dieses netten Beitrages, in welchem ein "Neuzugang" seinen Emotionen vor Antritt beschreibt, bereits sind Geld auszugeben (ich weiß immer noch nicht für was eigentlich). Lassen Sie es einfach und langweilen Sie Ihre Umwelt nicht mit derart minderbemittelten Aussagen.

Es ist übrigens für viele lesenswert, was jemand vor etwas Neuem, diesen Ausmaßes empfindet, da er sich u.U. selbst erkennen kann und bemerkt, dass es anderen auch so geht. Ein kleiner Beitrag mit ggf. großer Wirkung.

Ihr Gestammel ist schlicht und ergreifend lächerlich. Sie sollten u.U. einen mentalen Ausgleich im Leben finden (siehe Alias). Ich persönlich würde Sie so nicht kennernlernen wollen.

Sextutguuuut am 14.04.2011 12:50:23

Antwort auf Antwort auf Antwort auf Antwort auf Oh Nils,

"Wir zahlen, sofern wir noch den ZAK abonniert haben..."

Dies bedeutet, Sie haben den ZAK gar nicht abonniert, müßten ja aber Geld bezahlen, würden Sie dies tun und regen sich jetzt darüber auf, dass Sie einen Dreck lesen müssen, was ja Geld kosten könnte, würden Sie den ZAK kaufen.

Hey, yo, wie krank ist das denn ??? ROFL

nachtrag am 14.04.2011 12:57:55

Antwort auf Antwort auf Antwort auf Oh Nils,

Mit demselben Geld wird letztendlich auch der Server finanziert, auf dem Ihre Unmutsäußerungen in die Welt verbreitet werden. Wenn's Ihnen um's Geld geht: Denken Sie mal drüber nach, ob es jemand interessiert, was Sie nicht interessiert. Folgen Sie Ihrem Namen, beobachten Sie -- und halten Sie einfach mal die Klappe.

Abgesehen davon: Der Artikel gehört zu einem der weniger falschen im ZAK -- lieber solche Nicht-Info als Fehlinformation

Beobachterbeobachter am 13.04.2011 18:20:45

Antwort auf Antwort auf Antwort auf Oh Nils,

Abgesehen davon, dass das TAGEBUCH eine Unterhaltungsrubrik ist, zwingt Sie kein Mensch dazu dieses auch von vorn bis hinten zu lesen! Das Feuilleton ist auch ein Angebot, das sehr wenige Leser nutzen, doch nur weil diese Seite im ZAK Platz einnimmt, besteht kein Grund das ganze Blatt abzubestellen, wenn es einen überhaupt nicht interessiert...Überdenken Sie Ihren Ärger noch einmal!

NurdieRuhe am 13.04.2011 14:01:36