Freitag, 9. November 2012 von Nils Horst

Plappern mit der Ampel...

Im Volksmund heißt es: Frau am Steuer, Ungeheuer! Im Fall von meiner Freundin trifft dies wahrlich nicht zu. Doch kürzlich verblüffte sie mich mit einem ganz anderen Phänomen: Ohne dass ich sie etwas gefragt hätte, plapperte sie auf einmal im Auto vor sich her. Ich stutzte nicht schlecht, kannte ich diese Seite bisher noch nicht von ihr. Gut, der Konzertbeginn nahte, die Straßen in Stuttgart waren wie immer rappelvoll und auch die Ampeln meinten es an diesem Abend nicht gerade gut mit uns. Während ich es gelassen sah, redete sie mit den Ampeln, dass sie doch endlich grün werden sollten und mit den Autofahrern vor uns und fuchtelte mit den Händen. Ich blickte zur Seite und amüsierte mich köstlich. „Ruhig Blut“, sagte ich ihr. „Das schaffen wir schon noch pünktlich“. Doch statt es etwas gelassener zu sehen, blieben die Hände fest am Lenkrad. Gott sei Dank war die Parkplatzsuche schnell erledigt. Die schweißgebadeten Hände schwanden, denn trotz des Verkehrs kamen wir gerade noch pünktlich zum Konzert. Mal sehn, wie denn die nächste Autofahrt durch die Landeshauptstadt wird. Schade, dass ich keine Videokamera dabei hatte. Beim nächsten Abend im Freundeskreis wären die Aufnahmen sicherlich der Renner gewesen.

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Dienstag, 30. Oktober 2012 von Nils Horst

Glaubenskrieg Currywurst

Eine Currywurst ist doch eine Currywurst, kann man denken. Weit gefehlt, wenn man als Berlin-Tourist sich in die Warteschlange an einer der zahlreichen Kultimbissbuden einreiht. Curry weiß-rot ist in der Bundeshauptstadt der Renner, während in den heimischen Gefilden oft die Variante mit Ketchup und Currypulver genommen wird. Doch die Soßen variieren je nach Geschmack des Kochs. Die Diskussion ist endlos, rühmt sich doch auch das Ruhrgebiet mit der besten Currywurst. Ich selbst esse sie sehr gerne. Meist an den Samstagen. Eine Rote kommt für mich nicht in Frage, eine ohne Darm muss es schon sein, bevorzugt die Variante meiner Mutter. Sie ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und macht eine Soße, die ich immer gerne nachkoche. Auch die Berliner Currywurst ist gut, trifft aber nicht ganz den Geschmack der Currywurst aus dem Ruhrgebiet. Die Diskussion wird wohl nie enden, für viele kommt dies gar einem Glaubenskrieg nahe. Ich selbst habe meine Lieblingsvariante gefunden, bin aber gerne für neue Vorschläge offen. Wer ein Geheimrezept für eine Soße hat und dies preis gibt, kann es gerne an mich weiterleiten. Meinen Gaumen wird es sicherlich freuen.

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Rezeptetausch

Oh, das mit dem Rezept der Mutter hört sich aber gut an. Wie wäre es mit einem Rezeptetausch? :)

Jay F. Kay am 04.12.2012 11:59:36

Samstag, 25. August 2012 von Nils Horst

Happy Birthday Bundesliga!

Endlich ist es soweit! Als Fußball-Fan habe ich seit Wochen und Monaten auf diesen Moment gewartet: Seit gestern rollt der Ball in der höchsten deutschen Spielklasse wieder. 50 Jahre wird die Bundesliga in dieser Saison alt und verspricht wieder Spannung pur. Man darf gespannt sein, wie sich die Gladbacher Borussia nach dem Verkauf von Marco Reus nach Dortmund schlagen wird und wie die Borussen aus Dortmund mit ihrer Favoritenrolle umgehen. Der Präsident eines bekannten bayrischen Clubs will von Finanzen und Bilanzen nichts hören. Für den Erfolg seiner Bayern nimmt er viel Geld in die Hand zur Verpflichtung neuer Spieler. Gespannt bin ich natürlich auch auf die Stuttgarter, die ihre jüngsten Pflichtspiele gut gemeistert haben. Die Fans danken es den Vereinen: Noch nie wurden so viele Dauerkarten verkauft, die Bundesliga boomt, ja, sie erlebt einen Zuschauerzuspruch wie fast nie zuvor. Diese Woche haben die Bayern den Erfolgsclub Barcelona an Mitgliederzahlen überholt und auch der VfB hat seit Clubgründung noch nie so viele Dauerkarten verkauft. Den Spielern kann es also an Motivation nicht mangeln. Es ist alles angerichtet, für eine packende Saison zum Jubiläum, Happy Birthday liebe Bundesliga.

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Donnerstag, 16. August 2012 von Nils Horst

Abenteuer mit dem Spachtel

Jeder Einzelne wird es sicherlich schon ein- oder vielleicht mehrmals im Leben gemacht haben: Renovieren. Ein Freund von mir hat sich kürzlich eine Eigentumswohnung gekauft. Wie das so ist, werden sämtliche Kontakte mobilisiert, um gemeinsam an einem Samstag die Renovierung in Angriff zu nehmen. Gesagt getan, doch der alte Teppichboden forderte unsere Kräfte. Unter diesem befanden sich nämlich gleich mehrere Schichten Kleber. Mit einem Profi-Spachtelgerät aus dem Baumarkt rückten wir dem Teppichboden zu Leibe. Meine ersten Versuche waren jedoch kaum erfolgreich, es löste sich nur die oberste Schicht. Weitere Versuche und kräftigeres Drücken halfen auch nicht. Es musste der Spachtel her. In verschiedenen Ecken saßen wir. Stück für Stück, Millimeter um Millimeter ging es vorwärts. Der Kampf gegen den Kleber war hart. An manchen Stellen kam der Hammer zum Einsatz. Mag sein, dass ein Handwerker vielleicht eine andere Lösung gehabt hätte. Unser Tagesziel verfehlten wir natürlich um Längen. Auch wenn wir viel Spaß hatten, so will ich hoffen, dass der nächste Renovierungs-Tag nicht mehr ganz so abenteuerlich wird und die Arbeiten beim nächsten Mal abgeschlossen sind.

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Samstag, 4. August 2012 von Nils Horst

Ein Korb ist oft besser...

Die Arbeit ist getan, der Feierabend naht. Auf dem Weg nach Hause fällt mir ein, dass der Kühlschrank nicht mehr allzu viel an Inhalt zu bieten hat. Am nächsten Supermarkt halte ich an, um noch schnell ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Doch statt mir einen Wagen zu nehmen, gehe ich lieber ohne Warenkorb in den Markt. Die ersten Lebensmittel kann ich bequem mit der Hand tragen. Als noch Nudeln, Dosentomaten und Eier dazu kommen, wird es knifflig. Am nächsten Regal muss ich den Berg an Lebensmitteln ablegen. Der Milchkarton kommt nun ganz nach unten und dient als Stabilitätshilfe. Eine Dame neben mir verkneift sich ihr Lachen. Typisch Mann wird sie sich wahrscheinlich gedacht haben. Nach etwa 15 Minuten komm ich an der Kasse an und zahle. Nun noch kurz zum Bäcker und erneut die Ware ablegen. Ich entscheide mich für ein längliches Brot. Am Auto angekommen ist künstlerisches Talent gefragt, schließlich ist der Autoschlüssel ja in der Hosentasche. Was ich aus der Sache gelernt habe: Oftmals ist ein Korb wohl doch besser. Ich auf alle Fälle habe nun einen im Kofferraum, der mir bei spontanen Einkäufen das Leben wesentlich erleichtert.

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